SumoSulsi’s Leben …

Das Leben von SumoSulsi – Hier exklusiv

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RedBull Cola und die Antworten der Grossen …

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Die Antwort der Migros:

Sehr geehrter Herr Sulser

Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Interesse an unserem Produkt.

Den von Ihnen gewünschte Artikel haben wir aufgrund einer zu geringen Nachfrage aus dem Sortiment entfernt.

Manchmal sind Artikelaussortierungen nicht zu vermeiden. Wir versichern Ihnen, dass wir einen solchen Entscheid sehr genau prüfen. Es gehört zu den Aufgaben der Migros, die Marktentwicklung zu beobachten und neue Trends zu erfassen. So werden gelegentlich Artikel, die sich immer weniger gut verkaufen, aus dem Angebot genommen. Rezepturen, Verpackungen und Mengen passen wir den neusten Bedürfnissen an. Natürlich nur, wenn unsere Kunden von einer Änderung profitieren können.

Uns ist bewusst, dass nicht alle Änderungen bei den Kunden auf Verständnis stossen, vor allem bei Personen, die sich über Jahre hinweg mit einzelnen Produkten angefreundet haben. Unser stetiges Bestreben ist es, die Meinungen unserer Kundschaft als wichtigen Impuls zu betrachten und deren Ideen wenn möglich in unsere Produktgestaltung einfliessen zu lassen.

Eine Alternative können wir Ihnen zum jetztigen Zeitpunkt nicht anbieten.

Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie durch unsere Antwort diese Eintscheidung besser nachvollziehen können.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen kommen Sie auf uns zu – wir sind für Sie da!

Freundliche Grüsse

Joshua S.
Kundenberater M-Infoline

Zu beachten ist dass Migros keine Alternative bieten kann.

Und dann noch die Antwort vom Coop:

Guten Tag Herr Sulser

Vielen Dank für Ihre Mitteilung und dafür, dass Sie uns die Gelegenheit zur Stellungnahme geben.

Wir bedauern bestätigen zu müssen, dass wir das Red Bull Cola in unseren Lebensmittelverkaufsstellen nicht mehr anbieten. Erhältlich ist dieser Artikel weiterhin in den Coop Pronto Verkaufsstellen zum Beispiel in Embrach.

Es tut uns Leid, Ihnen keinen anderen Bescheid vermitteln zu können. Bei weiteren Fragen sind wir gerne für Sie da.

Freundliche Grüsse

Coop
Erna K.
Sachbearbeiterin Konsumentendienst

Zu beachten ist dass sich die Migros mit den Ausreden viel mehr Mühe gibt als Coop, Coop mir jedoch eine Alternative bietet.
Nachdem ich diese Infos hatte, resp bereits nachdem mir RedBull mitgeteilt hatte dass Coop Pronto den Artikel noch führt, packte ich meine grosse IKEA Tasche und fuhr zum nächsten Coop Pronto. Die nette Dame bei den Getränken fragte ich sogleich ob hier das RedBull nur einzeln verkauft werden würde oder ob sie im Lager noch die im Karton hätten.
Sie antwortete dann dass Sie denkt es hätte noch welche im Lager, wie viele ich denn bräuchte. Als ich Ihr den Sack hinstreckte und entgegnete diesen gerne voll war Sie ein wenig erschrocken doch ohne Umstände zu machen bekam ich die Tasche voll RedBull Colas zurück.
Die zweite Dame an der Kasse schaute auch ein wenig ungläubig, als ich es Ihr erklärte musste Sie lachen und entgegnete dass der Artikel bei Ihnen sehr gut laufen würde und Sie die Entscheidung vom Coop so nicht verstehen würde.

Naja … 2 Pakete stehen noch im Keller, bald heisst es wieder für Nachschub zu sorgen.

mfg

SumoSulsi

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Das Problem mit dem RedBull Cola

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Seit ich mich von meiner RedBull Sucht lösen konnte (man erinnere sich an die Dosenpyramiden im Hintergrund) war ich dem RedBull Cola verfallen. Dies nicht in einem tragischen Ausmass sondern einfach als leckeres, erfrischendes Zwischendurchgetränk.

Doch seit einigen Monaten gibt es Probleme mit der Verfügbarkeit und da man im Laden keine Angaben bekommt resp dass es sich nur um Lieferverzögerungen handelt schrieb ich folgende Mail an RedBull:

Guten Tag,

mein Name ist Daniel ‚SumoSulsi‘ Sulser und bin 34 Jahre alt.
Seit beginn der RedBull-Zeit in der Schweiz bin ich diesen wundervollen Dosen verfallen, oder eher dem Inhalt.
Dies führte zu einem erheblichen Konsum und teils 2 Meter hohen Pyramiden an leeren Dosen neben dem Schreibtisch (schön säuberlich aufgetürmt).
Trotz dem hohen Konsum führte dies nicht zu gesundheitlichen Problemen bis auf die Gewichtszunahme und dieser musste entgegen gewirkt werden.

Der Konsum wurde reduziert und als dann die RedBull Cola eingeführt wurde beinahe gestoppt. Ein neues Laster war geboren und setzte vor allem auf Arbeit neue Massstäbe.
Doch dann der Schock, von einem Tag auf den anderen waren sie ausverkauft bei meinem Coop Megastore. Es hiess dass sie nicht wissen warum aber nächste Woche solle es eine Aktion geben.
Daher vertröstete ich mich mit dem normalen RedBull und der Verkäufer behielt recht, in der nächsten Woche gab es 33% Rabatt und ich deckte mich erstmal gross ein.
Bei meinen nächsten Einkäufen hatte ich immer wieder einen Blick auf die Lagerposition des RedBull Colas, sie war und blieb leer. Nachfragen löste Kopfschütteln und Achselzucken aus denn niemand wusste etwas genaueres.
Per Zufall fand ich dann in Bachenbülach einen Coop welcher scheinbar keine Lieferprobleme hatte und somit kaufte ich eine Eigentumswohnung hier in Oberembrach und zog mit Sack und Pack in Richtung meines RedBull Colas.
Dies ist nun ein paar Monate her und seit einer Woche gibt es auch hier kein RedBull Cola mehr. Die Verkäufer wissen nicht was los ist und ich sitze auf dem trockenen … einen weiteren Umzug kann ich mir nicht leisten somit Frage ich Euch: WAS TUT IHR MIR DA AN? WO STECKEN DIE GANZEN REDBULL COLA DOSEN FEST?

Oh, Ausfallend werden wollte ich nicht und bitte vielmals um Entschuldigung.
Aber Samstag Nachts muss ich wieder zur Arbeit und ich sitze auf dem trockenen, das macht einem schon ein wenig nervös.

Ich hoffe, die Lieferungen sind nur verzögert und nicht ganz eingestellt.

mfg

Daniel Sulser

Auf die Antwort musste ich dann doch fast eine Woche warten und eigentlich erhoffte ich andere Aussagen darin:

Grüezi Herr Sulser

Vielen Dank für Ihr E-Mail. Es freut uns sehr, dass wir Sie mit unseren Produkten begeistern können.

Es ist tatsächlich so, dass Coop wie auch Migros unser Red Bull Cola aus dem Sortiment genommen haben. Jedoch hat Coop Pronto diese noch drin. Gewisse
K-Kioske führen das Red Bull Cola auch noch.

Wir hoffen Ihnen damit geholfen zu haben und wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Mit beflüüügelnden Grüssen

Bianca C.
Customer Service

Nun, da das Problem wohl tatsächlich bei Coop und Migros liegt gingen heute 2 Mails an die entsprechenden Kundendienststellen raus.
Mal schauen was eintrifft.

mfg

SumoSulsi

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Idiotie der Bürokratie …

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Als Kunde ist man sich ja schon vieles gewöhnt aber was die Conrad Electronic AG letzthin bei einer meiner Bestellungen bot fand ich nun doch schon etwas befremdlich.
Das ganze fing eigentlich damit an, dass ich an meinem Motorrad diverse elektronischen Zusatzgeräte anschliessen wollte. Natürlich werden bei diesen Geräten auch meistens immer solche Leitungsanzapfdinger mit geliefert bei welchen man ganz einfach von einer bestehenden Leitung den Strom abzapfen kann. Vorteil dabei ist, man erspart sich den langen Weg bis zur Batterie oder man kann den Verbraucher auf Zündung legen. Dabei entstehen aber auch einige Nachteile und ein gravierender dabei ist, dass die Isolation der bestehenden Leitung verletzt wird und sich da unter Umständen versetzt mit Feuchtigkeit sehr schnell Fehlerquellen in der Bordelektrik einschleichen können. Da zu dem mein Motorrad eher ein Vibrator ist als ein Stressless Sessel entschloss ich mich die beiden Verbraucher direkt an die Batterie zu hängen.
Der Einbau ging eigentlich ganz leicht, nur die Verkleidung, der Tank und die Luftbox mussten runter und schon waren die Kabel halbwegs schlau verlegt. Danach noch die Abdeckung des Batteriekastens ein wenig mit dem Dremel bearbeiten um die ganzen Kabel irgendwie versorgen zu können und fertig.
Das Anschliessen sollte eigentlich des kleinste Problem sein dachte ich mir und fuhr zum Coop Bau und Hobby um mir ein paar Lochösen zu kaufen. Toll, da hab es welche für M4 und M5 Gewinde und dann war da auch schon Schluss irgendwie. Da die M5 Öse kaum Material hat kam auch ausbohren irgendwie nicht in Frage und ich verlies den Laden wieder. Die Suche in 3 anderen Geschäften brachte mich leider auch nicht an mein Ziel, im Media Markt gab es M6 Lochösen allerdings für Kabeldurchmesser von mehr als 4mm² und somit fast 4mal so dick wie diejenigen am Bike und war zudem auch noch fast 8mal zu gross.
Somit blieb für mich nur den Weg ins Internet und Conrad ist bei Elektronik nunmal der erste Gedanke im Kopf. Innerhalb weniger Minuten waren auch die gesuchten Ösen gefunden und im Warenkorb. Nach dem einloggen im Kundenkonto ging es auch schon zur Kasse und da fängt die Frechheit ja schon mal an. Zu den 1.20sFr welche die 4 Ösen kosten kommt eine Transportpauschale von 8.95sFr dazu. Danach folgt eine Verpackungspauschale von 3.95sFr und zusätzlich noch ein Kleinmengenzuschlag von 5sFr. Alles in allem ein stolzer Preis von 19.10sFr für 4 kleine Lochösen mit einem Wert von etwas mehr als einem Franken.
Da denkt sich doch mancher wieso er des Zeug nicht einfach im nächsten Conrad Shop gekauft hat, dies kann ich aber auch gleich beantworten. Ich wollte vor nicht zu langer Zeit etwa 10 SMD-Dioden kaufen welche ich auf der Internetseite von Conrad fand. Da ich damals ebenfalls all die Zuschläge zahlen sollte dachte ich mir, ach Daniel sei klug und fahr nach der Arbeit schnell bei Conrad vorbei liegt ja auf dem Weg. Am nächsten Tag stand ich da im Laden und wollte die Dinger haben, klar fand ich die nirgends in der Auslage und wandte mich an das Personal. Ich solle des doch einfach beim Kundendienst unten angeben dann könnten sie das bestellen. Unten angekommen ging das Theater los, die Dame musste neu sein oder war einfach nur dumm. So genau konnte ich dies nicht feststellen aber auf jedenfall meinte sie zuerst dass es den Artikel nicht gäbe. Als ich ihr dann nach weiteren 5min erklären verständlich gemacht habe dass ich den Artikel nicht im Katalog sondern auf der Webseite gefunden habe kamen die nächsten Fragen bei der Dame auf. Nach gefühlten weiteren 3 Stunden machte sie ein Telefon mit der Zentrale um mir nachher mit zu teilen, dass ich den Artikel nicht bekommen würde. Dies sei ein „Internet-Artikel“ und den könne sie leider nicht bestellen. Die nachfolgenden Sätze welche ich ihr an den Kopf warf würden hier wohl nur als Sterne angezeigt werden und darum lasse ich diese gleich weg. Zumindest verliess ich ziemlich genervt den Laden und war da seither auch nicht mehr und darum habe ich diesmal den Wucherpreis akzeptiert und schickte die Bestellung ab.
2 Tage später, zugegeben schnell ist die Lieferung, fand ich auch schon ein Paket im Briefkasten. Ja Ihr lest richtig, ein Paket für 4 kleine M6 Lochösen. Aber dass ihr Euch ein Bild davon machen könnt habe ich des natürlich auch Fotografiert und das Bild folgt jetzt gleich als Tatfoto #1.
Paket Lieferung von Conrad

Paket Lieferung von Conrad

Zum Vergleich orientiert Euch doch einfach an der Tastatur im Hintergrund und Ihr könnt Euch sicher verstehen wie dumm ich geschaut haben muss. Naja man soll ja nicht schlecht über irgendwelche Unternehmen denken und ich dachte mir dass vielleicht noch irgendwelche Werbegeschenke darin sein würden. Das Gewicht sprach zwar dagegen aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Ich öffnete also das Paket und ja, was soll ich sagen?

Die geöffnete Paket Lieferung von Conrad

Die geöffnete Paket Lieferung von Conrad

So wirklich viel war da ja irgendwie nicht drin fand ich und setzte mich erst ein mal hin um diesen Schock zu verdauen. Immerhin war die Rechnung nicht verknittert oder krumm gefaltet in einem Couvert versteckt wie sonst immer bei solchen Bestellungen.  Allerdings dauerte es bei der Grösse auch ein wenig die 4 kleinen Lochösen zu finden.

Die Ware welche ich bei Conrad bestellt habe

Die Ware welche ich bei Conrad bestellt habe

Dass gewisse Ressourcen einfach so verschwendet werden ist ja mal noch das eine, aber dass der Kunde über 17sFr nur für die Unfähigkeit eines Unternehmens bezahlen muss finde ich doch unter aller Sau. Warum kommt Conrad nicht einfach auf die Idee in Ihren Filialen eine Abholtheke zu installieren dass man auch Internet Bestellungen auf Abholbasis tätigen kann wie des bei Digitec der Fall ist. Warum ändert man seine Auslieferungsprozesse nicht so, dass Kleinstwaren auch einfach via Brief oder Luftpolstertasche versendet werden? Es kann doch nicht sein, dass Ware mit einem Volumen von nicht einmal 1-2cm³ als Paket mit dem hundertfachen des eigenen Volumen versandt werden wenn es ein Brief locker tun würde? In welcher Zeit leben wir den eigentlich? In der Steinzeit? Nein! Dort hättest du eines über den Schädel bekommen mit einem Holzprügel für deine Dummheit. Aber im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter des Fortschrittes und den unbegrenzten Möglichkeiten ist dies noch immer Möglich.
Aber was will man tun?

Mfg

SumoSulsi

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Cablecom die nächste Runde …

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Langsam nimmt es ein Ende und ein Streifen Licht wird am Horizont sichtbar.
Die Rechnung vom Januar liegt ja immer noch hier herum welche ich nicht gezahlt habe weil immer noch die 180.80sFr (die nicht gezahlten Beiträge seit August für den Telefonanschluss) und eine ominöse Gutschrift über 80sFr aufgeführt war. Da der Telefonsupport für das Rechnungswesen nur während Bürozeiten arbeitet konnte ich das ganze am Wochenende nicht klären.
Nun, geklärt habe ich es eben gerade und schon wird es hier festgehalten. Die Gutschrift über die 80sFr sind die 4 Monate Grundgebühr von September bis Dezember 2008. Somit hat die Cablecom tatsächlich stillschweigend nachgegeben, denn eine Bestätigung über die Kündigung hab ich nie erhalten und das Telefon wurde am 01.01.2009 einfach abgestellt. Somit hätte ich zumindest einen Teilsieg verbucht. Denn bei der Nachfrage was mit den 10sFr Mahngebühren sei welche noch aufgeführt sind und ja theoretisch auch gestrichen werden sollten wurde die nette Dame doch ein wenig grantig und meinte nur dass ich die zahlen müsse. Da ja mein Ziel eigentlich erreicht ist und ich nicht bis Ende Juli 2009 jeden Monat für nichts 20sFr zahlen muss werde ich den Restbetrag von 55.80sFr (10sFr Mahngebühr und vermutlich 45.80sFr Verbindungsgebühren nach dem August 2008) nun wohl bezahlen.
Auch ging heute die erneute und somit 3te Kündigung für das Internet auf die Post. Brief eins welcher zeitgleich mit Brief zwei losgeschickt wurde hatte ja scheinbar keine Unterschrift und Brief zwei ist verschollen, trotzdem wurde ja ein Teil der Abos gekündigt nach System jedoch aufgrund eines Telefonates welches nie stattgefunden hat.
Ihr seht, die Cablecom hat alles 1A im Griff und meine grösste Sorge ist nur dass ich nach dem Kündigungstermin wieder meine Abos bei der tollen Firma abschliessen muss technisch sind sie leider Spitzenreiter in der Schweiz.

Mfg

SumoSulsi

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Und es geht weiter mit der Cablecom …

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Nachdem ich ja im letzten Bericht schon ausführlich über die Cablecom berichtet habe kommt nun auch schon der zweite Teil dazu. Klar ist, dass natürlich mal wieder nichts geklappt hat so wie erwartet und dass man natürlich wieder nachhacken muss.

Meiner ganz getreu natürlich wieder mit Kamera:

httpv://www.youtube.com/watch?v=tIimIdJPkp0

Einen Tag nach der Aufnahme dieses Videos bekam ich bereits wieder eine Rechnung. Diese beruht immernoch auf den 180sFr welche vom Telefon noch offen sind und welche ich nicht bezahlen werde. Zudem sind noch Gutschriften über 80sFr verbucht wo ich keine Ahnung habe was dies für Gutschriften sind und deshalb werde ich Montag wieder anrufen und nachfragen.

Ihr könnt also gespannt sein wie es weiter geht mit SumoSulsi und der Cablecom

Mfg

SumoSulsi

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Kundensupport – Top oder Flop?

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Heute möchte ich einmal auf diverse Kundendienste eingehen mit welchen ich Erfahrungen gemacht habe. Dass der Support über ein Telefon nicht immer einfach ist kenne ich von eigenen Erfahrungen, dass jedoch das Wachstum einer Firma respektive deren Gewinnmaximierung im Vordergrund steht und die Kunden mehr als einmal verarscht, hingehalten und immer wieder vertröstet werden geht ab und zu ein bisschen zu weit.
Aber ich will hier gar nicht zu weit hervor greifen und starte zugleich mit Fall Nr.1 betreffend die Cablecom.

Fall 1: Cablecom – Kundendienst

Die Technik allein ist leider alles was an der Cablecom überzeugt, naja als Neukunde vielleicht auch noch die 50% Aktionen von welchen die bestehenden Kunden ausgeschlossen sind wie immer (da fängt es ja schon an). Als treuer und guter Kunde bin ich nun schon seit 10 Jahren Kunde der Cablecom, nicht immer lief alles Einwandfrei und doch bin ich steht’s treu geblieben. Als Internet, Digital TV ja sogar Festnetzkunde hatte ich die 3 Hauptprodukte welche angeboten wurde. Diese dabei meistens noch in der besten Ausführung und somit auch am teuersten. Dass ich irgendwie einmal 2 Kundennummern für das ganze erhalten habe (wieso auch immer) bekämpfe ich nun schon seit 2 oder 3 Jahren. Die netten Damen oder die charmanten Herren erklärten mir bestimmt schon 6 mal am Telefon dass sie meine beiden Kundennummern zusammenfügen würden – geklappt hat es bis heute noch nicht und ehrlich gesagt bin ich es auch langsam leid.
Doch dies war ja nur die kleine unbedeutende Einleitung, denn Anfangs 2008 entschloss ich mich das Festnetzabo der Cablecom zu kündigen (hört sich leichter an als es schlussendlich wirklich war). Modern wie die Cablecom ja ist, kann man sehr viel Online ändern oder abschliessen und so dachte ich mir gehst einfach mal schauen ob du was findest betreffend Kündigung. Und tatsächlich war da ein Kündigungstermin (31.08.2008) vermerkt auf welchen ich schriftlich zu kündigen habe. Am selben Tag schickte ich zugleich den eingeschriebenen Brief mit der Post ab und war zuversichtlich dass alles geklappt hat.
Einige Tage später bekam ich eine Bestätigung des Termins auf den 01.08.2009, im Glauben dass dies ein einfacher Fehler sei rief  ich zugleich bei der Hotline an. Die Dame, nichts wissend wie so Personal halt meistens ist, war die einzige Aussage der Dame schlussendlich – „Der Termin ist schon richtig, bitte sehen sie in die AGB“. Dass die AGB scheinbar nicht mit der Webseite übereinstimmt interessierte die werte Frau auch überhaupt nicht und somit beendete ich das Gespräch mit dem Vermerk dass ich mich schriftlich an die Cablecom wenden würde. Gesagt, getan am gleichen Tag schrieb ich eine Email an die werte Firma. Darin habe ich nochmals alles schön erklärt, auch erwähnt dass ich einen Screenshot des frühestmöglichen Termins hätte so wie er mir angegeben wurde und dass ich meine Zahlungen ab dem 31.08.2008 einstellen würde. Aber auch hier wurde ich einfach an die AGB verwiesen und die 12 Monatige Mindestvertragsdauer und somit stellte ich die Zahlungen ab dem 31.08.2008 ein.
Schnell häufte sich die Summe an, eine Mahnung direkt kam nicht wurde aber angedroht und Ende Oktober schrieb ich den ersten eingeschriebenen Brief. In diesem erklärte ich nochmals den gesamten Sachverhalt, meine bisherigen Kontakte (Hotline, Email) und legte auch eine Kopie des Ausdrucks bei doch ich erhielt keine Reaktion auf diesen. Da neue Rechnungen kamen in welchen immer noch die Kosten für das Festnetzabo aufsummiert wurden platze mir daraufhin der Kragen und ich rief Anfangs Dezember nochmals bei der Hotline an:

Auch da versprach die nette, ein bisschen überforderte Dame zu Punkt Nr.1 dass sie die Kundennummern sofort zusammenfügen würde (klappte aber auch wieder nicht) und zu Punkt Nr.2 dass sie da leider nichts machen könne aber nochmals an die zuständige Stelle weiterleiten würde. Den von mir gegebene Termin auf Ende Jahr verstrich, da Festtage waren wartete ich noch bis nach Neujahr und schickte die Kündigung über sämtliche Produkte am 02.01.2009 mittels zwei Briefen ab (gehen zwar beide an die selbe Adresse aber an unterschiedliche Abteilungen und ich dachte so sei es sicherer). Am selben Tag nach dem Einkaufen kam ich nach Hause und hatte irgendeine Eingebung, nahm das Telefon in die Hand und drückte die „Wählen“-Taste. Was war geschehen? Ich hörte mich selber und keinen Wähl ton und somit müsste die Leitung eigentlich tot sein. Um dies zu überprüfen nahm ich mein Handy und rief auf meine Nummer an und tatsächlich kam die Ansage dass diese Nummer ungültig sei. Die Cablecom hat tatsächlich die Leitung geschlossen doch bis heute warte ich auf einen Brief welcher dies bestätigt oder mit einer Stellungsname. Den einzigen Brief der Tage darauf kam war die Kündigungsbestätigung zu einem Produkt (das zweite ging wohl unter mitsamt dem zweiten Brief).

Fall 2: Cablecom – Kundenverarsche

Nebst dem ganzen Fall 1 welcher ja hauptsächlich den Kundendienst betrifft gibt es ja noch ganz andere Fälle bei dieser Firma. Nicht nur dass überall in diversen Geschäften aufdringliche Verkäufer der Firma stehen welche dich 3 mal am selben Tag, ja sogar in der selben halben Stunde ansprechen können um dir etwas zu verkaufen welches bestimmt 60-80% der Personen gar nicht brauchen werden, nein als langjähriger Kunde wirst du auch noch verarscht, betrogen und hintergangen.
Doch was heisst das? Naja so ziemlich einfach, Neukunden werden mit 50% Aktionen gelockt – 50% welche wir bestehende Kunden ja mittragen müssen. Zugleich kann man Personen werben über ein Referalsystem und doch wird einem keine Gutschrift vergütet und bei Nachfragen wird dies gekonnt übergangen. Und drittens werden zB bestehende Abos entfernt, gleichzeitig neue Abos eingeführt welche zB den doppelten Speed haben und dabei nur 4sFr mehr kosten als das alte und den Kunden wird dieses jedoch nicht mitgeteilt in der Hoffnung dass dieser es nie merken wird und für halb so viel Leistung gleich viel zahlt (ja ich weiss 4sFr weniger) als einer mit einem neueren Abo.

Fall 3: Games for Windows – Windows Live – Microsoft – Xbox360 Live

GTA IV die einzige GTA Version welche ich für den PC je gekauft habe, nachdem das Spiel die erste Woche nach dem Start überhaupt nicht spielbar war und erst nach Treiberupdates welche erst noch geschrieben werden musste startete musste man sich auch noch einen „Games for Windows“ Account zulegen. Dazu brauchte man einen Windows Live Account mit welchem man sich danach bei Xbox360 Live einen Gameaccount erstellen konnte (wieso des über Xbox360 läuft weiss ich bis heute noch nicht). Nun gut, danach funktionierte alles einwandfrei und der Gameaccount war mir ja auch eigentlich egal bis die Geschichte mit der Cablecom anfing. Da ich ja eigentlich alle Produkte gekündigt habe inklusive Internet fing ich an meine Email Adressen generell in Diensten zu ändern und wollte dies auch bei Xbox360 Live vollziehen.
Einloggen im Internet war kein Problem doch im Profil fand ich absolut keine Einstellung welche dies zulassen würde. Das einzige Mögliche wäre gewesen den Gamertag zu ändern was wiederum 800 Microsoftpunkte (ca. 10sFr) gekostet hätte. Da dies für mich nicht in Frage kam wandte ich mich an den Support per Formular auf der Webseite, dabei war der eigentlich zuständige Support nicht erreichbar und so schrieb ich direkt an den der Xbox360.
Innerhalb einer Stunde kam dann eine Standardmail als Antwort zurück dass aus Datenschutzgründen keine Angaben betreffend Account gemacht werden können und dass ich meine Kontaktinformationen zusenden solle und wann ich am besten per Telefon erreichbar wäre. Ich schickte umgehend meine Adresse sowie den Vermerk dass ich keinen Telefonischen Kontakt wünsche und nur das Konto gelöscht haben möchte zurück. Daraufhin kam die zweite Email diesmal von einer anderen Person zurück in der das gleiche wie in der ersten nochmals stand, diesmal einfach mit eigenen Worten verfasst. Meine Antwort darauf war ein „wollen sie mich hier verarschen oder wie?“ sowie erneut meiner Adresse und kurze Zeit darauf kam die dritte Mail wieder von einer fremden Person und wieder mit dem gleichen Standardtext wie aus der ersten Mail (wohlgemerkt, die bestehende Emailkette war immer angehängt). Auf mein „Aaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhh wtf isch das für en Lade“ wurde gekonnt mit einer vierten Email geantwortet mit dem schon bekannten Text und somit war meine erneute Antwort meine Handynummer.
Wer jetzt denkt dies war schon alles der täuscht sich, statt mich anzurufen wie bereits 4 mal erwähnt kam eine fünfte Mail dass meine Kontodaten nicht gefunden werden konnten und ich mich an den Telefonsupport melden solle. Seite aufgerufen stehen da 2 Nummern, eine Gratisnummer und eine andere Nummer für Personen welche mit dem Handy anrufen (sah nicht wie eine Gratisnummer aus) und somit wählte ich Pflichtbewusst wie ich bin natürlich die Gratisnummer (bin ja nicht blöd). Am Telefon musste ich dann nach wohl so 15min herzlich in mich hineinlachen. Es kam eigentlich dabei heraus, dass der werte Herr überhaupt nichts machen kann. Das Abo würde sich von selber sperren wenn es nicht mehr gebraucht würde dabei würde aber auch der Gamertag gesperrt welchen ich ja behalten wollte. Was mich jedoch zum Lachen brachte war die Aussage, dass ich doch in ein Geschäft zu gehen habe bei welchem eine Xbox360 am Internet angeschlossen sei (was laut Microsoft überall so sein sollte), dort mein Profil auf die Xbox360 herunterladen, in diesem könne ich dann die Live ID (die Emailadresse) ändern und so eigentlich das machen was ich vorhabe.
Da dies für mich eigentlich nicht wirklich in Frage kam sagte ich dem Herrn dass er mir nicht weitergeholfen habe und er doch ein braver war und somit schloss ich das Telefonat. Mit dieser Erkenntnis schlauer eröffnete ich am Tag darauf wieder ein Supportticket mit einer anderen Emailadresse, schilderte in diesem nochmals den ganzen Sachverhalt und dass mir keine Xbox360 zur Verfügung stehe respektive ich keine Lust habe meinen Account auf eine öffentliche Konsole zu laden. Die Antwort drauf war so klar wie Wasser, genau, ich solle mich doch bitte an den Telefonsupport melden. Dies tat ich dann auch, und erklärte dem Herrn die Sachlage. Nachdem ich fertig war erklärte er mir höfflich dass der Computer mich irgendwo falsch abgebogen hätte und ich am falschen Ort sei. Er könne mich auch nicht weiter leiten und ich solle doch nochmals anrufen um an die richtige Stelle zu gelangen. Gesagt, getan und prompt war ich bei einer Dame gelandet. Nach erneuter Ausführung meiner Sorgen und Probleme versuchte sie auf das Problem einzugehen und landete wieder bei der XBox360. Nachdem ich ihr 4 mal erklären musste, dass ich keine besitze und den Account nur habe um GTA IV für am PC zu spielen sagte sie kurz und knapp dass sie dann nicht zuständig sei und ich mich an den Support von Games for Windows melden müsse. Eine Nummer habe sie nicht aber ich werd schon eine im Internet finden.
Eine kurze Suche brachte mich Schlussendlich auf die Games for Windows Webseite doch Support gab es da keinen eigenen und über den normalen Microsoftsupport wollte/konnte ich nicht gehen und meines Erachtens war auch der vorher schon kontaktierte Live Support zuständig. Da ich langsam aber sicher wieder die Nase voll hatte wollte ich nun nur noch den Gamertag ändern und zahlte mittels Kreditkarte 1000 Microsoftpunkte für 16sFr auf mein Konto ein in der Zuversicht dass ein Ändern möglich sei. Trotz der Hilfe war dies jedoch nicht möglich oder wahrscheinlich wieder nur über eine Xbox360 und somit rief ich erneut beim Kundendienst an. Diesmal war wieder ein Kerl am Apparat, nach kurzer Vorgeschichte eröffnete ich ihm, dass ich einfach meinen Account gekündigt haben möchte. Seine heraussprudelnde Antwort dass der Account bei nichtgebrauch automatisch gesperrt wird erstickte ich im Keim damit, dass meine Kreditkartendaten nun im Account gespeichert sind und ich diese nicht mehr löschen kann. Er gab mit volle Zustimmung dass dies natürlich nicht gehe, eröffnete ein neues Supportticket dass die Daten gelöscht werden sollten und dass er mir sonst nicht weiter helfen könne da ich für Änderungen eine Xbox360 bräuchte.

Fall 4: Media Markt

Grundsätzlich halte ich ja nichts von dieser Firma, die Mitarbeiter sind oftmals sehr schlecht informiert und wissen meistens nicht mehr als auf den Preisschildern steht und doch muss ich hier einmal ein dickes Lob aussprechen. Nach dem Telefonat mit Microsoft war ich so gefrustet dass ich neue CDs oder DVDs kaufen gehen wollte und doch lies es mir keine Ruhe und ich fragte einen Verkäufer ob sie eine Xbox360 am Internet haben. Im ersten Moment verneinte er dieses wie es zu erwarten war, jedoch fiel im danach ein, dass doch evtl. eine angeschlossen sein könnte. Kurz nachgeschaut war es tatsächlich der Fall und er besorgte den Controller. Netzwerkeinstellungen überprüft, Verbindung an sich über WLAN war vorhanden und so übergab er an mich und ich versuchte mein Glück. Als absoluter Xbox Verabscheuer fühlte ich mich ziemlich mies und auch die Steuerung war gewöhnungsbedürftig. Doch ich kam tatsächlich bis in mein Profil, zwischenzeitlich etwa 3 mal vom Verkäufer gefragt ob es funktioniert, blieb die Geschichte dann doch beim Laden der AGB zu Live hängen und ich wollte einen neuen Versuch starten. Auf die erneute Frage ob es klappt welche ich verneinte besorgte er ein Netzwerkkabel welches er durch den halben Laden verlegte und an die Xbox anschloss. Diesmal war die ganze Geschichte sogar erfolgreich, ich konnte mein Account herunterladen, meine Live ID ändern und alles wäre ideal gewesen hätte ich mein Profil auch wieder löschen können auf der Box. Auf die Nachfrage beim Verkäufer und dessen Kollegen wusste niemand eine Lösung und kurzerhand formatierte der Verkäufer die Festplatte. Somit war meine Live ID geändert, mein Profil nirgends öffentlich auf einer Xbox und zwei CDs habe ich auch noch gekauft.

DIES nenne ich Kundendienst!

Mfg

SumoSulsi

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