SumoSulsi’s Leben …

Das Leben von SumoSulsi – Hier exklusiv

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iSchrott und seine Nutzer …

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Nach langer Zeit muss ich mal wieder was los werden was mich doch sehr beschäftigt. Dass Nutzer von iSchrott Geräten nicht die hellsten sind dürfte ja jedem eigentlich klar sein (wer sonst würde überteuerte, technisch veraltete Geräte kaufen welche einem vorschreiben was man darf und was nicht). Aber was mir letzthin im Zug passiert ist, das übertrifft wohl alles.

Zürich-Flughafen: Zug fährt im Bahnhof ein und ich steige dazu, setze mich in ein Abteil wo eine Dame mittleren Alters mit ihrem iSchrott 4 Handy (wohlgemerkt nicht Smartphone) rumspielt. Gut, denke ich mir, man muss diese Leute ja auch leben lassen, denn die Zeiten in denen sie von einem Säbelzahntiger gefressen worden wären sind ja leider vorbei.
Zug fährt los und sobald wir aus dem Tunnel fahren geht sie ins Internet (scheint scheinbar nur dann zu gehen bei ihr). Sie nimmt ihre weissen Ohrstöpsel raus, steckt sie (halb) rein ins Gerät und in die Ohren. Gut, denke ich mir, kann ja mal passieren dass es etwas klemmt und man meint es sei drin.
Sie öffnet scheinbar eine Videodatei des Schweizer Fernsehen und natürlich erklingt der Sound über die Handyboxen statt über die Ohrstöpsel. Die gute Frau merkt dies aber nicht, fummelt am Ohr rum und macht dann das Gerät lauter. Das ganze Abteil wird von ihr nun schon beschallt, nach guten 2-3 Minuten merkt sie langsam was. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen und so nimmt sie die Ohrstöpsel aus dem Ohr, guggt sie an, schüttelt sie ein wenig und setzt sie wieder ein.
Nach weiteren 2-3 Minuten beschallen des Zuges dreht sie das Gerät nochmal lauter (wohl bis zum Anschlag) und alle rund herum schauen schon erbost rüber (etwas zu sagen getraut sich ja niemand in der Schweiz). Ich hingegen amüsiere mich bereits köstlich über dieses Schauspiel welches nun schon fast 10 Minuten dauert.
Nun scheint sie aber wieder etwas bemerkt zu haben, sie nimmt die Ohrstöpsel noch einmal aus den Ohren und schüttelt dran. Danach folgt sie dem Kabel und bemerkt den losen Stecker. Nach dem Einstöpseln in das Gerät und dem Einführen der Ohrstöpsel in die Ohren ist sie schliesslich sichtlich erleichtert.

Danach wird die Fahrt leider wieder genau so öde wie sonst immer und wird hier nicht mehr weiter erwähnt.

mfg

SumoSulsi

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Warum Frauen keine netten Männer lieben …

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Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draussen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: „Warum will mich keine Frau?“ Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typische Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren. Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermassen quittiert: „Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund“. Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte „Lass uns dochs weiterhin Freunde bleiben, ja?“ gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte. Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und ausserdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weisst? Du bist schliesslich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter „Oma“ oder „Tanja“, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmässigkeit stösst sie Dir mit „Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!“ die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und waschmittelfester Wimperntusche verschmiert. Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel? Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschiessen und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich „Du, Dein Freund, der Sebastian.. ist der eigentlich noch solo?“. Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Sebastian heiratet. Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade „in“ waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz „Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!“ hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden… Alle Welt denkt jetzt, dass Du eine riesengrosse Niete im Bett bist. Du bereust, dass Du in eurer Beziehung deine Sado-Maso-Fesselphantasien aus Rücksichtsnahme nicht ausgelebt hast. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben und Du einfach nur blöd bist). In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten „Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?“ unterbrochen hat, die Disco. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nicht einmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du fährst das zitternde Häufchen Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt. Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten „Ja, genau! Aber WARUM ist das so?“
Grund 1: Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: „Ich esse nie dort wo ich kotze“. Das heisst für Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spass aber woanders und nicht bei Dir – ihrer seelischen Müllhalde – holen wird.
Grund 2: Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-Man-mit-Drei-Tage-Bart- Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem Pony-Karussel reiten.
Grund 3: Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren „Es wird so ausgehen, wie Du es magst, ich werde all das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst“ werden leider auch irgendwann fragen müssen „Äh…Wo willst Du hin?“ wenn ihre Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt „Du willst mit mir ins Bett, gib es zu!“.
Grund 4: Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem grossen Buch der menschlichen Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal ab. Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch, dem die Gefühle einer Frau völlig an den Sackhaaren vorbeigehen. Aber weil Du ja ein echt netter Kerl bist… wirst Du weiterhin Deiner Linie treu bleiben und darauf hoffen, dass sich irgendwann die physikalischen Gesetze ändern nett is‘ nix für’s Bett… oder warum nette Jungs bei Frauen nicht landen können Ein Freund erzählte mir kürzlich, dass er sich mit einer wundervollen Frau verabredet hatte. Und Max, so ist sein Name, erwartete einen ebenso wundervollen Abend. Mit einer Frau, hinter der er schon eine halbe Ewigkeit her war. Deren Wagen er regelmässig in die Waschstrasse fuhr und für die er im letzten Frühjahr sogar die Wohnung gestrichen hatte. Eine Frau, die noch nie mehr zugelassen hatte als eine flüchtige Umarmung zur Begrüssung und zu der mein freundschaftlicher Rat „Lass die Finger von der, die macht dich nur unglücklich“ passte wie die Faust aufs Auge. Am Tag nach dem Date erzählte mir Max Einzelheiten: Schickes Restaurant Kino und Discobesuch, danach fuhr er sie nach Hause, sie lud ihn noch zu einem Schlummertrunk ein. Und wie’s halt immer so ist: Sie erzählten die ganze Nacht hindurch, und schliesslich hatte er soviel getrunken, dass es unverantwortlich gewesen wäre, sich noch ans Steuer zu setzen. So kam es, dass er bei ihr übernachtete. „Es war fast perfekt“, schwärmte er mir vor. Nur eine Kleinigkeit fehlte zu seinem Glück: Sie hatten keinen Sex. Er schlief nicht einmal im gleichen Bett mit ihr. Was war passiert? Die Antwort habe ich schon gegeben: Nichts! Statt einer von Max langersehnten Liebesnacht erfuhr der arme Kerl die schlimmste Kränkung, die aus dem Munde einer Frau nur kommen kann. Sie besteht aus vier kleinen Worten: Du – bist – echt – nett. Den folgenden Satz beginnt Frau dann immer mit „Aber“. Daran schliesst sich ein Lobgesang auf den gerade abservierten Mann an. Hört Mann den Nett-Satz, kann er sich sämtliche sexuellen Phantasien mit ihr für immer abschminken, gar nicht zu sprechen von der Aussicht auf eine längere Beziehung. Schlimmer aber noch: Er wurde degradiert zu einem Mann zweiten Ranges, zu einem sogenannten „guten Freund“. Das gleicht einer Verbannung, weil jeder Mann nach diesem Satz genau weiss, dass er den ersehnten Status des Sexual- und Lebenspartners nie mehr erreichen wird. Aber wie fängt das ganze Elend überhaupt an? Im Vorfeld des „Du-bist-nett“-Satzes lernen Frau und Mann sich kennen. Er ist gerne mit ihr zusammen, und ihr geht’s genauso. Mann denkt: „Wow, was für eine tolle Frau.“ Frau denkt: Man, der ist echt nett. Aufgepasst! Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Attribut „nett“ noch positiv zu werten. Ein gedachtes „nett“ im Kopf einer Frau hat noch lange nicht den Stellenwert, den es bekommt, wenn das verdammte Wörtchen in der Gegenwart des betroffenen Mannes ausgesprochen wird. Noch gibt es also die Möglichkeit, dass ihre Meinung sich ändert und an die Stelle des „nett“ starkes Herzklopfen tritt. Wenn das besagte Wörtchen aber seine Halbwertzeit verliert, hat der Mann verloren. Wie man daran sieht, ist es also wichtig, mehr als nur die letzten 24 Stunden einer Nicht-Beziehung zu betrachten, um das männliche Scheitern nachvollziehen zu können. Noch wichtiger ist aber die Charakteristik des verschmähten Mannes. Und dabei wird sich schnell herausstellen, dass es oft der gleiche Typ Mann ist, dem die „Nettigkeit“ immer wieder an den Kopf geknallt wird. Was sind diese armen Würstchen nun für Männer? Max z.B. ist dunkelhaarig, über 1,85 Meter gross und wiegt mindestens 80 Kilo. Ergo: Am äusseren Erscheinungsbild kann’s nicht liegen. Es müssen also andere Eigenschaften sein, die einen netten Mann für immer verdammen. Eine kleine Umfrage in meinem weiblichen Freundeskreis gibt Aufschluss: Das Weichei (so nennen Frauen ihn gerne) gehört in das Leben einer jeden Frau. Und keine möchte auf ihr Weichei verzichten, denn Frau kann nie wissen, wann wieder eine Selterskiste geschleppt oder die Wohnung renoviert werden muss. Ja, das sind die Weicheier: Hilfsbereit! Natürlich ist jeder von uns mehr oder weniger hilfsbereit und höflich dem zarten Geschlecht gegenüber, aber man sollte es nicht übertreiben. Es ist eben schon ein kleiner Unterschied, ob man einer Frau in den Mantel hilft oder ihr drei Selterskisten in den vierten Stock rauf schleppt. Und der Unterschied besteht nicht nur aus 54 Treppenstufen und einem Gewicht von 27 Kilo Flüssigkeit. Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft ist wohl in der Kindheit verwurzelt.Ich kann mir gut vorstellen, wie Maxens Mutter ihrem Sohn immer wieder einbläute, im Bus älteren Damen seinen Sitzplatz anzubieten. Seitdem überkommt den armen Max beim Anblick einer Frau scheinbar sofort die Assoziation des hilflosen Wesens. Nur hat er dabei vergessen, dass er mit der alten Frau aus dem Bus wahrscheinlich nie ins Bett gehen würde. Jedenfalls hat der arme Max weder mit der alten Frau aus dem Bus noch mit seiner Angebeteten Sex. Statt dessen spielt er ihr das Hündchen. Und seine Flamme geniesst das. Schliesslich ist so ein zweibeiniges Hündchen sehr wohltuend. Zum Beispiel, wenn das weibliche Ego mal etwas angekratzt ist: Wer wird nicht gerne angebetet? Eine Gegenleistung ist allerdings nicht zu erwarten. Und Sex mit Max kommt schon gar nicht in Frage. Schliesslich ist Sex mit Tieren in der Schweiz verboten. Dabei ist das Weichei grundsätzlich keine Vogelscheuche. Also durchaus einer, mit dem sich Frau sehen lassen kann. Seine Geschlechtsgenossen mögen ihn, weil er für sie keine Konkurrenz ist. Die Frauen mögen ihn, weil er so verständnisvoll ist und sie stundenlang mit ihm quatschen könne. Über ihre Beziehungen zu anderen Männern. Oder weil er so witzig ist. Oder im schlimmsten Fall beides! Vielleicht sehen sie ihn aus diesem Grund auch als asexuell an. Wer möchte schon mit seinem Psychotherapeuten schlafen? Oder mit Typen wie Didi Hallervorden ins Bett gehen? Der wichtigste Weichei-Charakterzug ist aber, dass er aus weiblicher Sicht nicht eigentlich männlich ist, und das macht ihn langweilig. Und langweilig ist in der Frauensprache das Synonym für nett. Ein anderer Bekannter von mir, Kai, ist übrigens genau das Gegenteil von Max. Mit ihm wollen die Frauen immer ihre Matratze teilen. Eigentlich kann ich mich an keine Zeit erinnern, in der Kai mal alleine geschlafen hat. Mir völlig unverständlich, denn ich kann nicht sagen, dass er einen besonders netten Eindruck macht. Klar kann er charmant und witzig sein, aber nur, wenn’s dem Aufriss dient. Und faul ist er obendrein! Alle seine ehemaligen Freundinnen haben Oberarme wie Arnold Schwarzenegger, weil sie nicht nur ihre eigenen Selterskisten in den vierten Stock schleppen mussten, sondern auch noch seine Bierpacks. Tja, und der gute Max? Im Grunde bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als selbst Hand an sich zu legen. Sprich: Weg mit dem Weichei-Image. Nun ist es nicht leicht, sich zu ändern. Wenn man aber nur die Wahl zwischen einer Metamorphose und Askese hat, sollte einem die Entscheidung nicht schwer fallen. Da die Frauenwelt offenbar „unausstehlich“ mit „männlich“ gleichsetzt und auf die harten Kerle abfährt – sollen sie haben! Zwei Punkte sind dabei ganz wichtig. Erstens: Man darf die Angebetete nie merken lassen, dass sie die einzige wirklich wichtige Frau ist. Deshalb umgibt sich der kluge Mann immer mit anderen, natürlich möglichst gutaussehenden Frauen. Nicht zuletzt um den Anschein zu erwecken auf dem Beziehungsmarkt heiss begehrt zu sein. Und zweitens muss unbedingt der Leitspruch verinnerlicht werden: „Willst du was gelten, mach dich selten.“ Sehr eindrucksvoll kann dieses Motto umgesetzt werden, wenn man sich verabredet und dann das Date kurzfristig unter einem fadenscheinigen Grund wieder absagt. Fatal wäre es, wenn die Frau den Termin cancelt, bevor es der Mann tun konnte. Auch wenn man anschliessend den ganzen Abend vor dem Fernseher sitzt, sich die tausendste Wiederholung von „Enterprise“ anschaut und immer an sie denken muss: Hart bleiben! Klingelt das Telefon und die Frau der Träume ist am anderen Ende, weiss man genau: Gewonnen! Also, immer dran denken: Nie wieder verständnisvolle Gespräche, die sich über Stunden ziehen. Nie wieder Angebote, beim Umzug zu helfen oder die komplette Wohnung zu renovieren.

Mfg

SumoSulsi

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SumoSulsi in den Bergen…

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Gestern war es wieder einmal so weit, ich habe Ferien, es ist schönes Wetter und mich hat es mit dem Motorrad in die Berge gezogen.
Geplant waren 4 Pässe und 2 Seen, im Notfall hätte ich auch auf 3 Pässe und die beiden Seen reduzieren können um nicht „Alisa – Folge deinem Herzen“ zu verpassen auf SF1. Um auch der Hitze des Tages zu entkommen wollte ich möglichst frühe losfahren, sprich aufstehen war um 4:15 und die Abfahrt sollte um 5:00 sein.
Mit rund 50 Minuten Verspätung ging es um 5:50 dann auch endlich los.

Meine XRV750 kurz vor dem Start

5:50 in der Früh, bereit zur Abfahrt

Die Fahrt führte mich durch das Turbenthal hinunter nach Rapperswil, über den Seedamm nach Pfäffikon und danach via Schindellegi in Richtung der Berge. Nach der ersten Stunde machte ich auch zugleich die erste kleine Pause um die Aussicht zu geniessen.

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

 Nach 5 oder 10 Minuten ging es auch schon weiter, immer tiefer in die Berge hinein und nur 30 Minuten später eröffnet sich dieser wundervolle Blick auf ein Bildniss welches nur die Natur so wundervoll und perfekt erschaffen kann.

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

 Doch ich konnte nicht den ganzen Tag an diesem Ort verbleiben und setzte meine Reise fort. Ich folgte der Gotthardstrasse und kam an Ortschaften wie Silenen, Intschi oder Göschenen vorbei bis ich endlich Andermatt erreichte. Zugleich änderte ich meine Richtung und folgte nun der Furkastrasse welche mich schlussendlich auf die Furkapasshöhe bringen sollte. Vorher machte ich aber zwischen Hospental und Zumdorf die erste grosse Pause, ich hatte Hunger.

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Gestärkt und immernoch wohlauf ging es darauf eigentlich nur noch Bergauf, Kurve reihte sich an Kurve und durch mein frühes losfahren waren auch noch kaum Autos unterwegs. So erreichte ich nach Rekordzeit rund 3 Stunden später auch schon die Furkapasshöhe auf rund 2450 Meter Höhe.  Danach ging es auf der anderen Seite herunter bis nach Gletsch wo ich die Furkastrasse zu Gunsten des Grimselpasses verlassen habe. Einmal rechts abbiegen und es geht wieder hoch, sechs Haarnadelkurven und schon erreicht man den Totensee auf der Grimselpasshöhe. 

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

Eben habe ich Wikipedia kontaktiert über die Herkunft des Namens, doch noch spannend die Geschichte. Vor rund 800 Jahren wurden Soldaten des Heeres von Herzog Berchthold V von Zähringen in den See getrieben, vor 200 Jahren starben Soldaten von General Suworow und Napoleon und 2006 starben scheinbar alle Fische im See auf mysteriöse Art und Weise, lädt doch zum Baden ein.
Naja die Fahrt ging weiter, wieder aus den Bergen heraus und entlang des Brienzer- und Thunersees bis nach Thun für eine kleine Glacepause (man gönnt sich ja sonst nichts).

 

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

An der andere Seeseite ging es wieder in Richtung der Berge, der nächste Pass wartet bereits auf mich und somit biege ich auf die Sustenstrasse ein. Viele wundervolle Kurven, Ansichten und Überholmanöver später habe ich die Passhöhe überquert und erreiche nach der Talfahrt auch wieder die Gotthardstrasse auf welcher ich heute schon einmal unterwegs war. Auf der Rückfahrt machte ich mir Gedanken, soll ich direkt zurück auf dem Weg auf welchem ich gekommen bin oder doch noch den vierten Pass mitnehmen? Und nach wenigen Kilometern war es dann auch schon entschlossen und ich bog rechts weg auf die Klausenstrasse.
Der Klausenpass ist eine sehr schöne Strecke und vorallem von mir Zuhause aus schnell erreicht, die Strassen sind teilweise sehr eng und unübersichtlich und machen doch richtig viel Spass zu fahren. Aktuell wird sehr viel gebaut, erneuert und verbreitert was teilweise einwenig mühsam ist durch die ganzen Lichtsignale welche aufgestellt werden aber dafür ist nachher die Strasse auch wieder sicherer mit neuem Belag ohne Risse, Schlaglöcher und Abbröckelungen.
Die Schlussetappe über Glarus und schlussendlich teilweise über die Autobahn (mir tat schon so ziemlich alles weh), war ziemlich erdrückend. Die Sonneneinstrahlung wie auch die Temperatur waren um diese Zeit (3-4 Uhr Nachmittags) doch so ziemlich auf dem höchsten Punkt und ich öffnete alle Reissverschlüsse und Öffnungen in meiner Kleidung um nur einwenig den Luftzug spüren zu können welcher durch die Fahrt generiert wurde.
Um 16:10 erreichte ich schlussendlich wohlbehalten meinen Wohnsitz und pflegte meine Blesuren, Eis aufs Handgelenk, Beine und Po ruhigstellen und Hochlagern.

Mfg

SumoSulsi

Videos:

httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=5B62753E94CCE9E7

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SumoSulsi und die Drogen …

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Menschliche Wesen nehmen so viele Drogen welche schlecht für sie sind, welche sie abhängig machen oder ihren Körper nach und nach zerstören. Dabei gibt es doch so viele tolle Drogen wie Endorphine (sei es durch Liebe, Freude, scharfes Essen etc.), Adrenalin oder einfach nur Schokolade. Ok Schokolade ist vielleicht nicht unbedingt das beste Beispiel da auch diese in zu grossen Mengen doofe Nebenwirkungen hat (meinen Bauch an guck).
Da mein Körper total anders aufgebaut ist als der eines Menschen vertrage ich eigentlich absolut keine Drogen wie Alkohol, Nikotin oder stärkeres was sonst so genommen wird. Für mich persönlich gibt’s eigentlich nur die körperinternen Drogen wie Adrenalin und Endorphine welche für mich in Frage kommen. Leider jedoch bekommt man die viel zu selten einfach so produziert, man muss immer irgendwie künstlich nachhelfen. Entweder man isst tonnenweise Schokolade, hat einen Chilliverbrauch einer Grossstadt, fährt Motorrad in der heutigen Zeit oder man ist verliebt. Die ersten 3 Dinge sind ja kein Problem und beim letzten hapert es doch immer, respektive als Ausserirdische Lebensform auf der Erde ein passendes Gegenstück zu finden ist kaum möglich.
Doch wie Toyota schon immer sagt „nichts ist unmöglich“ und per Zufall hat SumoSulsi nun eine massive Überproduktion von Endorphinen. Um dies zu kompensieren hat er mal wieder angefangen am Wohnzimmer weiter zu renovieren (soll ja auch mal fertig werden) und aktuell sieht’s doch schon ganz ordentlich aus. Hier und da noch ein wenig ausbessern, eine Wand noch zum streichen und den Boden neu legen und dann ist es eigentlich schon fertig bis auf die Einrichtung.
Bin doch ganz froh das ganze nun mal in Angriff genommen zu haben, war anstrengend aber auch toll. Und wenn alles fertig ist weiss ich dann wieder nicht wohin mit den ganzen vielen Endorphinen, vielleicht fange ich an Blumen zu züchten.

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Menschen sind dumm …

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Ich merke es ja immer wieder zu genüge dass Menschen eigentlich doch alle ziemlich bescheuert sind. Mir ist auch klar, dass ich die Dummheit der Menschen nicht direkt mit mir vergleichen darf. Dass meine Intelligenz aufgrund meiner Rasse (welche ja grundverschieden ist mit der menschlichen Rasse) natürlich viel höher liegt ist mir schon klar, doch sollte man doch einen winzigen Ansatz eines Denkvermögens erwarten dürfen.

Doch man wird immer wieder vom Gegenteil überzeugt und wundert sich dann wieso die Menschheit da ist wo sie heute ist.

Angefangen hat es ja schon heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit resp. zur Schule. Da ich die Menschen welche den Zug benützen nicht mehr ertragen konnte bin ich wieder auf das Auto umgestiegen. Eine super Erfindung eigentlich, wären da nicht die dummen Menschen wieder welche diese tolle Errungenschaft missbrauchen für Ihre Dummheit. Ich fahre also ganz friedlich durch die Stadt und da fährt mir schon mal einer vor die Fresse obwohl er mich ganz genau gesehen hat. Die Ausrede er sei vielleicht müde gewesen lasse ich da mal gar nicht gelten denn es war ja schon 7:20. Naja egal, weiter gefahren und danach auf die Autobahn und da fing alles erst so richtig an.
Ich weiss nicht ob es am heutigen Datum lag oder generell an der Dummheit der Menschen aber zumindest waren heute alle unterwegs welche dank einer Hirnzelle mehr als gewisse Tiere nicht am Boden rumpicken und scharren. Die sind tatsächlich im dichtesten Verkehr bis auf 4-5 Meter aufgeschlossen, haben gedrängelt, rechts überholt und einander ausgebremst wo es nur möglich war. Danach hat natürlich mal wieder Stau gegeben da die ganzen „Ui neii da 100 Meter vor mir bremst eine da muen i ou mal bremse“-Fahrer natürlich wieder überall auf der Bremse standen – dies löst eine Kettenreaktion aus und schlussendlich Stau wo gar nichts ist. Ich hab mich dann ganz links gehalten weil dies in der Situation (Strassenverlauf) am idealsten ist und doch sind alle 3-4 Spuren gestanden. Es gab dann wirklich so schlaue welche mehr als 1000 Meter vor der nächsten Ausfahrt mit über 80km/h auf dem Pannenstreifen hervorgeschossen kamen, leider war keine Polizei dort. Ich meine ja ok, 100 Meter vor der Ausfahrt kommt’s sicher mal vor dass man auf dem Pannenstreifen vorfährt aber hey, doch nicht über einen Kilometer und dann noch mit diesem Tempo.
Irgendwie hab ich es dann halbwegs in die Schule geschafft, mit 10 Minuten Verspätung zwar aber ich bin gesund angekommen. Der Schultag war dann ganz ok, Beamer resp. Laptop Probleme verhinderten einen sofortigen Start wurden aber relativ schnell behoben. Abends ging es dann wieder los, wir dürfen auf dem Parkplatz der Schule (mit Schrankensystem) parkieren und müssen zum Rausfahren den Informationsknopf drücken, wenn sich wer meldet dann sagen wo wir waren und schon geht die Schranke auf. Etwa 6 Meter vor der Schranke hat es eine Haltelinie und bei der Schranke eine grosse Tafel dass man da hinten zu warten habe bis sich die Schranke wieder schliesst. Um jedoch die Mitarbeiter am Infodesk zu entlasten (und weil es schneller geht) fährst du natürlich auf den Vorder man auf um mit ihm unter der Schranke durch zu fahren (reicht für bis zu 4 Autos). Nun gut, mein Vorder man stand also hinter einem Fahrzeug welches raus wollte, als die Barriere aufging fuhren beide los und ich natürlich hinten nach. Mein Vorder man hatte dann jedoch im letzten Moment angst und ging in die Eisen. Da er ja wieder zurücksetzten musste fuhr auch ich zurück und jetzt kommt’s, irgend so eine alte Schrulle welche zu Fuss auf den Parkplatz kam mischte sich ein. Während der Fahrer vor mir versuchte an den Knopf zu kommen fuchtelte die Dame wie wild auf meiner Beifahrerseite rum. Klopfte so halbwegs an mein Fenster und sagte irgendwie was und fuchtelte weiter. Da ich das Fenster auf dieser Seite nicht von mir aus öffnen kann, hielt ich einen Daumen hoch und signalisierte der Lady mit einem breiten Grinsen dass sie toll sei und alles in Ordnung.
Oh mein Gott, dies brachte sie erst so richtig in Fahrt und sie lief vor meinem Auto durch (schade ging die Barriere bis dahin noch nicht auf) und postierte sich an meinem Fenster. Wieder ging das gefuchtel los, sie zeigte auf die Haltelinie und die Tafel und sagte irgendwas (keine Ahnung was, Fenster war ja zu). Als dann endlich die Schranke hoch ging, fuhr mein Vorder man, ich und der hinter mir in einem Zug durch und die alte hat nur doof hinterher geguckt.

Warum müssen sich dumme Menschen immer überall einmischen? Und wenn es dann doch mal wirklich nötig wäre (Verbrechen oder sonst was) ziehen sie den Schwanz ein und sind ganz ruhig? Warum kann es nicht wieder so wie früher sein? Die Erde, resp. die Menschheit braucht einfach wieder eine natürliche Auslese. Es wären so viele Probleme auf dieser Welt gelöst oder entschärft gäbe es wieder eine natürliche Auslese. Wieso züchten wir nicht wieder Säbelzahntiger oder andere Raubtiere welche früher die Menschen gejagt haben? Wären diese wieder auf dieser Welt und vor dem jagen geschützt würden wieder nur die starken und intelligenten Menschen überleben. Ich müsste mich nicht mehr so aufregen und Ihr hättet nicht sowas doofes wie hier zu lesen.
Doch gäbe es Euch überhaupt noch?

Mfg

SumoSulsi

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Ich habe es getan …

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… und den inneren Schweinehund überwunden!

Tagelang, ja schon fast Wochenlang habe ich mich dagegen gewehrt. Ich habe alles getan um es nicht tun zu müssen und mir sogar eingeredet dies sei dasselbe wie in Play-Off Runden.
Die Tage in denen es kaum mehr auszuhalten war habe ich gekonnt überwunden, diesmal dauerten sie auch nicht lange an und danach wird ja alles wieder besser. Denn wer kennt dies nicht, erst ist alles ok. Danach kommt die Fase wo es kaum auszuhalten ist und man kurz vor dem Durchdrehen ist und 2-3 Tage später ist alles wieder vorbei und man merkt es kaum noch, ja man fängt es sogar an gerne zu haben und spielt damit.
Doch heute ging es irgendwie nicht mehr erst musste die Matte oben daran glauben und wenn man schon mal in Fahrt ist auch gleich die bekannte Matte in der Front (das eigentliche Problem). Die ganze Sache ist eigentlich sehr einfach, in dem Stadium indem ich war eher ein bisschen schmerzhaft aber ein Indianer kennt ja bekanntlich keinen Schmerz und so biss ich die Zähne zusammen und hab es schlussendlich geschafft.
Das Ergebnis ist altbekannt und keiner Rede wert, aber man fühlt sich halt danach anders. Es ist kein komisches oder seltsames Gefühl sondern einfach komisch. Irgendwie fühl man sich danach nackt und verletzlich und doch ist man stolz darauf es geschafft zu haben.

httpv://www.youtube.com/watch?v=YglxtjqaoQk

Mfg

SumoSulsi

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Aderlass …

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… 3 Monate sind um, heute war es wieder so weit und SumoSulsi ging zum Aderlass.
Seit doch nun einigen Jahren lasse ich regelmässig diese Prozedur über mich ergehen, wieso wissen eigentlich nur die Götter. Ich bin alles andere als sozial eingestellt, ich mag generell keine Menschen also wieso sollte ich ihnen meinen Lebenssaft zur Verfügung stellen? Ausserdem denke ich, dass wohl 99,99% der Empfänger massive psychische Probleme damit bekommen werden. Vor allem wenn sie jemals herausfinden würden von wem es war. Vielleicht mache ich es aus unterbewusster Überzeugung, vielleicht einfach weil ich denke dass ich als Organspender (Motorradfahrer) dazu verpflichtet bin oder ganz einfach weil es immer leckeren Kuchen, Schokolade etc. hat. Naja ich denke ja es liegt eher am letzten Punkt der mich immer wieder dazu antreibt.
Doch wie läuft das ganze ab? Aufgrund meiner Herkunft ist dies ja nicht ganz einfach und bedarf einer ausgeklügelten Planung sowie schlussendlich auch der perfekten Durchführung. Als erstes muss ich sicherstellen dass mein künstlicher Blutvorrat, welcher mit diversen Stellen der künstlichen Haut verbunden ist (zB Finger, Lippen und dem linken Armgelenk), noch genug Volumen enthält. Man stelle sich des Gesicht der Damen vor wenn da nur noch Luft aus Vene kommt, die würden ja gleich Ohnmächtig werden vor Schreck. Ist der Vorrat sichergestellt, der obligatorische Fragebogen Wahrheitsgetreu beantwortet geht es dann auch zugleich ins Kantonsspital von Winterthur meine Aderlass stelle. Die Stammbelegschaft ist eigentlich ganz ok dort, ein bisschen freakig vielleicht aber ganz nett und amüsant eigentlich. Als erstes wird der Frageboden kontrolliert, mit meinen Daten abgeglichen und diverse Eintragungen nachgeführt. Dabei wird auch zugleich der Blutdruck wie auch der Puls gemessen. Mir wird dabei immer ein wenig mulmig, denn der Druck des Gerätes kann unter Umständen meine Haut verschieben oder auch die künstlichen Venen beschädigen. Aber auch diesmal ging alles soweit ganz gut, um die Blutmenge zu bestimmen gibt es einen Pieck in einen Finger. Dabei muss ich immer drauf achten dass der korrekte genommen wird (nicht jeder ist verkabelt) aber auch dies klappt eigentlich immer sehr gut. Ist alles soweit in Ordnung wird noch kurz Fieber gemessen und wenn auch die Temperatur im grünen Bereich ist geht’s ab zur Spende (dabei kriegt man meistens eine kleine Toblerone).
Links 3 Aderlassgerätschaften und rechts 3 Aderlassgerätschaften, alles nicht ganz so steril wie dies vielleicht in einem Krankenhaus der Fall ist normalerweise aber doch einiges sauberer als Zuhause. Da nur mein linker Arm verkabelt ist muss ich mich rechts halten sage ich mir und da hat es doch tatsächlich noch einen Stuhl frei. „Schwups“ drauf gesetzt und zugleich in die waagrechte Position gefahren wird es doch gleich viel gemütlicher. Nebenan eine frische Stecherin welche auch gleich was verbockt zu haben scheint denn der arme Neuspender muss von rechts nach links wechseln, Blut wollte wohl nicht fliessen.
Heute dauert es doch ein wenig lange, es will nicht vorwärts gehen und 2 Personen sind noch vor mir. Einige Zeit später komm ich nun doch an die Reihe, die Neustecherin nimmt sich meiner an und geht nochmals kurz den Fragebogen durch. Nachdem sie die Barcodekleber überall montiert hat geht es an die wirkliche Sache und meine Nervosität steigt. Sticht sie richtig und trifft sie auch die künstliche Vene? Sticht sie zu tief kommt sie in meine wirkliche Haut und mein Blut würde mit ungefähr 44 Bar aus dem Stich spritzen und sie wohl innert 2-3 Sekunden zerfressen wie auch das Gebäude welches damit in Berührung kommt. Doch auch dieses Mal geht alles ganz gut, nach 7 Minuten ist der Spuck auch schon wieder zu Ende. Doch dann passiert es, die Stecherin bring den Beutel mit den zugehörigen weiteren Beuteln zum Verarbeitungstisch rüber. Der Schlauch wird mit einem Metallclip verschlossen, der Aderlass Teil wird dabei abgetrennt und fortgeworfen, doch plötzlich spritzt Blut umher und eine riesen Lache ergiesst sich über den Tisch. Die Stecherin sichtlich geschockt irrt erstmals wirr umher, bekommt ihre Fassung aber wieder zurück und besorg sich was zum aufwischen. Doch beim zweiten Berühren des Dings geht es wieder von vorne los, das Blut spritzt irgendwo raus wo es nicht raus spritzen sollte und wieder ist alles voll. Um Hilfe flehend kommt dann eine weitere Stecherin dazu und ich habe es irgendwie ganz lustig. Naja schlussendlich hat es dann doch irgendwie geklappt, alles war wieder dicht und ich hab meinen Verband gekriegt.
Nach all den Strapazen kommt aber immer das tollste, Kuchen essen im Verpflegungsraum daneben. Dazu ein leckeres Glas Apfelsaft und vielleicht noch ein kleines Kägi-fretli zum Abschluss, danach geht es wieder nach draussen und schlussendlich nach Hause.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=m2qGBC2X7Ec

Mfg

SumoSulsi

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Hustensirup für Erwachsene …

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… interessante Sache das Ganze.

Grundsätzlich bin ich ja gegen jede Art der oralen Zufügung flüssiger Heilmittel, doch als sich die letzten Tage langsam ein Husten der besonders feuchten und schleimigen Art einzustellen drohte, ging ich doch gestern mal in die Apotheke.

Beim Einkaufzentrum angekommen, nachdem ich mich wieder über die selben Autofahrer ärgern musste welche hier schon ihren Auftritt hatten, ging ich als erstes gleich zur Apotheke. Erst dachte ich mir, omg, 15 Leute welche noch vor mir an der Reihe sind doch als ich so in die Richtung der Kasse gehe kommt eine junge hübsche Apothekerin auf mich zu und fragt mich was ich denn möchte. Als erstes verschlägt es mir gleich die Stimme, Schleim kommt die Kehle hoch und ich muss gleich einmal Husten. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, sagte ich der netten Dame mit dem hübschen Lächeln dass ich etwas gegen einen feuchten Husten haben müsste. Die Frage ob es schleimlösend sein sollte und für mich wäre beantwortete ich wahrheitsgetreu mit ja. Sie dreht sich um und geht an ein Regal, reckt sich bis zu oberst hoch und nimmt eine Schachtel herunter welche sie zu mir herüber bringt. Sie erklärt mir grob die Wirkung des Präparates.
Im Augenwinkel kann ich nur ganz kurz was von Sirup lesen doch dann fesseln mich wieder ihre Augen und ich nicke nur. 15 Franken und 20 Rappen ärmer gehe ich noch die restlichen Einkäufe erledigen und dannach nach Hause.

Zu Hause angekommen wird mir erst bewusst was ich da gekauft habe, einen Sirup mit Aprikosengeschmack. Ohne die Anleitung zu lesen packe ich die Flasche und den komischen überhauptnicht anatomischen Löffel heraus. Ich reisse die Sicherheitslasche respektive das Garantiesiegel weg und schraube den Deckel ab. Ein Blick in die Öffnung verwirrt mich denn da ist ein weisses Pulver drin welches mich an zustauben versucht. Ein Blick auf die Packung öffnet mir dann die Augen, ein Sirup zum selber Mischen.
Früher, vor 20 Jahren, als ich wohl den letzten Sirup getrunken habe war da noch alles fix und fertig. Heute muss man schon den Sirup selber mischen, komische Welt. Nun gut, man muss den Zapfen mit der Hand kräftig eindrücken. Die Flasche schüttle ich lieber 1-2 Minuten zu viel, Sirup ist ja schon eklig aber wenn es dann noch einen Klumpen drin hat müsste ich mich wohl gleich übergeben.

Jetzt geht es los, dachte ich und wollte mir einen Löffel reinziehen von dem Stoff. Doch da scheitert es schon wieder, auf dem Löffel steht doch klar 2.5ml und 5ml doch welches muss ich denn nun nehmen? Immer dieses Mobing von Pharmaunternehmen, nichts desto trotz nehme ich halt die Verpackungsbeilage hervor und suche den Punkt mit der Dosierung.  „Folgende Dosierung ist empfohlen: Erwachsene und Kinder über 12 Jahren – 10ml Sirup für Erwachsene, dreimal täglich“. Ehm löl? Jetzt soll ich mir 2 Löffel reinziehen, wieso machen sie nicht einfach einen Löffel mit einer 10ml Angabe und fertig? Ach, umblättern hilft weiter, da stehen noch Kinderangaben von 2-12, 1-2 und unter 1 Jahren aufgelistet. Doch wieso verkauft man einen „Sirup für Erwachsene“ und macht Angaben für Kleinkinder? Naja muss man wohl nicht verstehen, jetzt rein mit dem Stoff.

Der Löffel füllt sich und mich graust schon der Gedanke daran dass diese Brühe gleich meinen Menschlichen Körper durchfliessen wird. Doch es bleibt mir nix anders übrig, Augen zu und durch sag ich mir und nehme den Löffel in den Mund und schlucke die Brühe herunter. Naja ich muss sagen, ich habe diese Sirupgeschichte von früher ekliger in Erinnerung. Dieser hier ist gar nicht mal so übel, nur der komische absolut nicht anatomische Löffel ist schon einwenig gewöhnungsbedürftig. Auf jedenfalls muss isch die Zunge 3 bis 4mal brechen um den Löffel einiger Massen sauber zu kriegen. Klar man könnte ihn auch einfach abspühlen, aber dazu müsste man ja auch aufstehen und dies geht ja mal gar nicht.

Jetzt wo ich grad mal einwenig Zeit habe könnte ich ja auch die Nebenwirkungen lesen, ich finde die ja immer so Spannend.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme vom Sirüpli auftreten:
gelegentlich Magen-Darmstörungen wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, sowie Hautausschlag, Kopfschmerzen, Fieber und Ohrensausen.
Bei dafür veranlagten Personen kann es zu allergischen Reaktionen der Haut (Hautausschlag und Juckreiz) und der Atmungsorgane (Atembeschwerden, Bronchospasmen) kommen. In diesem Falle müssen Sie die Behandlung mit dem Sirüpli sofort abbrechen und Ihren Arzt aufsuchen.
Der Atem kann – wahrscheinlich durch Abspalten von Schwefelwasserstoff aus dem Wirkstoff – vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen.

Hmm, jetzt ist mir echt mal Angst und Bange geworden und die Luft bleibt mir weg während irgendwelche gelben Ausdünstungen aus meinem Mund dampfen. Überall fängt es an zu jucken und die Ohren sausen auch schon durch die ganze Wohnung. Fieber geplagt, mit Kopfschmerzen und starker Übelkeit lege ich mich hin und versuche ruhig zu sterben.

mfg

SumoSulsi

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Der Plan – Die Ausführung …

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Ich fahre umher, ab und an zerschellt wieder ein Fussgänger an meiner Motorhaube. Irgendwie ist gerade alles einbischen fad und nur so zum Spass fahre ich einen Motorradfahrer über den Haufen. Er wird fast 20 Meter durch die Gegend geschleudert und prallt mit dem Rücken an ein Bushäuschen, ich denke, der ist aber so was von hin und fahre weiter.

Packie ruft mich auf dem Handy an, ich gehe ran und er plappert mich was von wegen einem grossen Plan an und ich soll ihn doch aufsuchen. Bevor er wieder aufhängt meint er ich solle mich modisch anziehen so mit Anzug, Kravatte und schönen Schuhen.  Da ich Packie kenne, ziehe ich mir auch noch eine Schusssichere Weste unter das Hemd an und mache mich mit quietschenden Reifen auf den Weg zu Packie.

Einmal quer durch die halbe Stadt gerast und dabei wieder einige Schrammen mehr in der Karosserie des Autos hinterlassen erreiche ich das aktuelle Domizil von Packie. Er wartet schon draussen mit 2 Kumpels von ihm, es sind2 Brüder aus der alten Heimat. Wir fahren los, die Route erklärt mir Packie fortlaufend während sichdie 2 Brüder hinten im Auto streiten.

Ziel erreicht, wie stehen vor der Zentralbank undsteigen aus. Strumpfmasken über dem Kopf und schwer bewaffnet stürmen wir in die Bank. Schreiend zwingen wir die Leute zu Boden und das Personal uns die Türe zum Tresor zu öffnen. Plötzlich, ein Schuss knallt und einer derBrüder fällt getroffen zu Boden. Bevor er auf dem Boden auftrifft ist auch schon der Täter erschossen worden von Packie.

Keine Zeit zu verlieren, die Tresortüre wird mit Sprengstoff aufgesprengt. Ich gehe runter und packe soviel Geld wie möglich in 3 schwarze Taschen. Als ich hochkomme hört man schondie Sirenen draussen, die Polizei ist mit Fahrzeugen, Helikoptern und viel Munition angerückt und erwartet uns schon draussen. Ich gebe Packie und dem andern Deckung aus der Bank heraus, ichscheinnen guten Tag zu haben, schon 3 nein schon 4 Polizisten habe ich am Kopf erwischt und sie fallen tot zuBoden. Eine Granate schmeisse ich zum S.W.A.T.-Wagen, er geht in einer Explosion in flammen auf und reisst weitere 3 Polizisten mit sich. Auch Packie und der andere feuern aus allen Rohren welche wir dabei haben und wir arbeiten uns in eine kleine Gasse neben der Bank vor.

Kurze Ruhepause während wir die Gasse entlang laufen, am Ende angekommen erwarten uns schon die nächsten Polizeiwagen links undrechts. Wir eröffnen wieder das Feuer, ich werde an der Brust getroffen und derSchlag reisst mich beinahe vonden Füssen. Doch die Weste hat die 9mm Patrone aufgehalten und ich revanchiere mich mit einem Kopfschuss aus meiner AKA47. Quer über die Strasse in die Nächste Seitengasse rein und von vorne kommen wieder 2, nein 3 Streifenwagen und auch ein weiteres S.W.A.T.-Team. Wir verschanzen und links und rechts der Strasse und feuern weiter, ich werfe eine weitere Granate. Der S.W.A.T.-Laster und ein Polizeiwagen gehen in einer Explosion in die Luft und dazu einige arme Seelen dazu, der Weg ist frei und wir laufen wieder los. Über den Platz, durch die enge Gasse auf einen Hinterhof der an eine Strasse grenzt. Mist, der Hubschrauber schwebt vor uns und hat uns im Visier, einziger Ausweg ist ab in die U-Bahn.

Treppe runter und schon wieder peitschen Kugeln um uns herum. Hinter den Pfeilern gibt es genug Deckung undwir erwidern das Feuer. Festgefahrene Situation, doch ein Licht am Ende desTunnels in welchen wir springen. Einige heissspornige Polizisten versuchen uns zu folgen doch nun werden sie langsam auskühlen, für immer. Da, ein Servicestollen, wir brechen die Tür auf und gehen die Treppen hoch. Wo werden wir rauskommen, wie wird es da aussehen?

Das Ende der Treppe nähert sich und wir sind mitten in der Stadt auf einemkleinenPlatz, rund herum rennen Polizisten rum und Streifenwagen versuchen uns ausfindig zu machen. Wir stürmen aus dem Schacht, quer über den Platz und auf die Strasse. Kein Auto weit und breit, wir wurden schon wieder entdeckt und ein Polizist feuert auf uns. Wir laufen los, die Strasse entlang und dann nach rechts. Da steht ein Fahrzeug und wir schlagen die Fenster ein, während ich verzweifelt versuche es kurz zu schliessen nähern sich bereits wieder die ersten Polizeiwagen. Ich werde wieder getroffen, Streifschuss am Arm undes schmerzt höllisch doch im selben Moment springt der Wagen an und ich gebe Gas. Gehetzt von einigen Streifenwagen rasen wir durch die Stadt, einige andere Fahrzeuge, Fussgänger und Motorradfahrer müssen dran glauben. Packie leitet mich zueiner Lackiererei bei welcher er den Besitzer kennt. Wir haben genug Luft zu den Verfolgern und können unbemerkt in die Lackiererei fahren und sofort wird mit derArbeit begonnen.

3 Stunden später ist der Wagen fertig, Nummernschild geändert und wir können unbemerkt wieder herausfahren. Ich bringe Packie und den anderen nach Hause, als Anteil bekomme ich eineTasche zugesteckt. Das Zählen zu hause ergibt 250000$ welche für mich heraussprangen bei diesem Plan, doch erstmal brauche ich nun ein heisses Bad zur Entspannung.

Ich speichere GTA IV ab undbeende es anschliessend, nettes Spiel, gut gemacht trotz übler Anfangsprobleme von Seiten der Entwickler.

mfg

SumoSulsi

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SumoSulsi fühlt sich vernachlässigt …

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Diese Geschichte gehört ganz allein dem lieben, süßen, putzigen, kleinen, kuscheligen Daniel ^-^

Liebe Leser, Lieber Daniel,

SumoSulsi (Daniel) hatte vor kurzem Geburtstag und hat gerade eben die These aufgestellt ich würde euch (wen eigentlich? Klamm allgemein? Das FBI? Den Weihnachtsmann?) vernachlässigen. Deshalb bekommt der liebe Daniel hier mal ein kleines (sehr kleines) Geburtstagsgeschenk. Eine kurze Kurzgeschichte ^-^

Vorsicht, Fehler!

(Namensvorschläge werden dankend entgegengenommen.)

Gelangweilt lag Daniel auf dem Boden seines Wohnzimmers. Im Moment war er vollkommen allein, was ihn mehr als störte. Niemand dachte auch nur daran ihn einmal anzurufen, geschweige denn zu besuchen. Natürlich, die Uhr an der Wand zeigte gerade fünf Minuten nach elf und draußen war es schon seit zwei Stunden dunkel, doch Daniel war der Meinung, dass das keine Entschuldigung für ein fernbleiben war. Besonders nicht wenn es draußen immer noch angenehme 22 Grad hatte. Jede Sekunde, er zählte sie anhand des Tickens der Uhr, wurde er gereizter. Schließlich sprang er wütend auf und öffnete die Tür, die zur Veranda hinaus führte. Nachdem er das Wohnzimmerlicht ausgeschaltet hatte ging er nach draußen und lauschte den nächtlichen Geräuschen. Doch bis auf ein paar Grillen und der Autobahn, die etwa einen Kilometer entfernt lag, konnte er nichts hören. Niemand feierte, niemand saß auf seiner Veranda und niemand, so glaubte Daniel zumindest, war überhaupt draußen.
So langweilig war ihm schon lange nicht mehr gewesen. Vielleicht sollte er doch über seinen Schatten springen und einen der anderen anrufen. Wo doch sein Computer mal wieder einmal einen virusbedingten Ausfall erlitten hatte. Nein, das konnte er nicht tun. Sie würden wahrscheinlich glauben, er wäre ein verzweifelter einsamer Mensch, der es nicht schaffte sich zu beschäftigen. „Hah! Da haben sie sich aber geirrt!“, rief er überzeugt und schlug die Tür hinter sich zu als er wieder ins Haus ging. Aber was sollte er dann tun? Möglicherweise ein paar Leute, die er nicht kannte über dem Telefon anrufen und verarschen. Das klang nicht schlecht. Zufrieden über seinen Einfall war Daniel im Begriff das Licht der Wohnzimmerbeleuchtung wieder anzumachen, als die Straßenlaterne hinter ihm ausging.
Verwundert drehte er sich herum und blickte durch die einzelnen Holundersträucher die Straße hinunter. Langsam aber stetig gingen alle Laternen aus, als hätte jemand sie mithilfe eines Lichtschalters ausgeknipst. Obwohl Daniel sich einredete, dass das nur ein dummer harmloser Stromausfall sein konnte, konnte er spüren wie ihm sein Herz bis zum Hals schlug. Für einen Moment wurde ihm schwindelig. Zumindest glaubte er das, denn im Zimmer war es stockdunkel. Das Licht des Videorekorders war ebenfalls erloschen. Als der Schwindelanfall sich gelegt hatte, tastete sich Daniel an der Wand entlang und dachte mit wachsender Angst darüber nach wo eine Taschenlampe sein konnte, falls er jemals eine besessen hatte. Sehr weit kam er jedoch nicht, denn schon nach zwei Metern strich etwas leicht an seinem Bein und Daniel schrie überrascht auf während er nach hinten stolperte. Selbst als er auf dem Teppichboden landete, konnte er noch immer nicht aufhören zu schreien. Was war das?, fragte er sich panisch, während er verzweifelt versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Als das Ding ihn erneut berührte, nun jedoch am Arm, war Daniel augenblicklich auf den Beinen und stolperte aus dem Zimmer heraus. Die Berührung, von einem Ding, das anscheinend eine Haut aus altem, ranzigem Leder hatte, sorgte dafür, dass ihm kalter klebender Schweiß den Rücken hinunterlief. In seinem Zimmer angekommen, schlug Daniel die Tür hinter sich zu und presste seinen Körper gegen das glatte Buchenholz. Nach wenigen Sekunden der Stille, in denen die Nervenzellen in seinem Gehirn nichts Vernünftiges zusammengebracht hatten, traf ihn ein Gedanke mit voller Wucht. Was war, wenn das Ding in seinem Zimmer war? Augenblicklich hatte Daniel das starke Bedürfnis sich zu übergeben.
Das Ding musste dafür verantwortlich sein, dass die Lichter ausgingen, dachte sich Daniel, war jedoch auch weiterhin nicht im Stande einen anderen klaren Gedanken zu fassen. Wenn es nicht hier drinnen war, so war es draußen im Flur und wartete auf ihn. Aber er konnte doch nicht für den Rest der Nacht hier in seinem Zimmer in der Dunkelheit warten. Vorher würde er, und da war er sich vollkommen sicher, vor Angst sterben. Doch dann fiel ihm sein Feuerzeug ein. Es lag irgendwo in einer der Schreibtischschubladen. Unsicher machte er einen Schritt nach vorn und sagte sich, dass das Ding ihn sicher bereits angegriffen hätte, wenn es sich in seinem Zimmer befand.  Jedenfalls konnte er sich das einreden. Denn sonst wäre er wohl keinen Zentimeter weiter gekommen. Zuerst konnte Daniel die oberste Schublade seines Schreibtisches nicht öffnen, denn seine Hände zitterten so stark, dass er wieder und wieder danebengriff.
Nach unzähligen Versuchen stützte er seine linke Hand jedoch mit der rechten und bekam die Schublade langsam auf. Er streckte die Hand aus und suchte panisch in der Schublade. Nichts. Nur eine riesige Sammlung von Socken. Verwirrt blickte Daniel durch die Dunkelheit die Schublade an. Seit wann hatte er Socken in seinem Schreibtisch? Krampfhaft versuchte er langsam ein- und auszuatmen, doch die Angst hatte seinen Körper vollkommen unter Kontrolle. Beschwichtigend schüttelte er den Kopf und zog die zweite Schublade heraus.
Noch bevor er zu suchen beginnen konnte, hatte er das Feuerzeug in der Hand. Erleichtert und überrascht riss er die Augen auf und weinte eine Träne der Freude. Bereits nach dem zweiten Versuch ging das Feuerzeug an. Sein Zimmer lag in einem leichten Dämmerlicht, auch wenn das Licht des Feuerzeugs es nicht schaffte in die Ecken vorzudringen. Unsicher starrte Daniel das Feuerzeug an. Zwar hatte er es bis zum Feuerzeug geschafft, doch was sollte er nun tun?
Die Tür, von der er vergessen hatte sie abzuschließen, öffnete sich langsam, doch Daniel bemerkte es nicht. Er war zu fixiert auf das Feuerzeug in seinen Händen. Das Ding schlich sich im Schutz der Dunkelheit langsam an ihn heran. Erst als es nur noch einen Meter von ihm entfernt war, bemerkte Daniel es. Mit einem weiteren, jetzt jedoch völlig stillen, Aufschrei stürzte er sich ohne nachzudenken an dem Ding vorbei und lief auf den Gang hinaus. Das Ding, das von seiner Reaktion, überrumpelt zu sein schien, drehte sich mühsam in dem kleinen Zimmer um und folgte ihn. Während Daniel in die Richtung der Haustür lief, zumindest glaubte er das, konnte er die Tränen spüren, die ihn inzwischen in Strömen über das Gesicht liefen. Was war das nur? Ein schreckliches Wesen, dessen Haut aus altem faltigem stinkendem Leder war, dass die gleiche Farbe hatte wieder Cowboyhut, denn er als Kind immer getragen hatte. Es musste mindestens zwei Meter lang gewesen sein. Eine abartige Mischung aus einer Katze und einer Eidechse, nur etwa einen Meter größer, als eine handelsübliche Katze. Als Daniel die Haustür im kurzen Schein der Flamme entdeckte, warf er sich gegen sie während er die Klinke nach unten drückte. Doch es war bereits zu spät. Das Ding hatte sich seinen rechten Fuß gepackt und Daniel schlug mit dem Gesicht gegen die Tür. Danach rutschte er langsam, das Gesicht immer noch ans kalte Holz gedrückt, zu Boden.
Sein Gesicht schmerzte als er den Kopf hob und verrückt mit den Füßen strampelte. Das sorgte jedoch nur dafür, dass das Tier seine unglaublich spitzen Zähne in sein Bein stieß. Nur einen Augenblick später spürte Daniel wie ihm erneut schwindelig wurde und er verlor langsam das Bewusstsein. Das letzte, was er noch wahrnahm, war das Licht des Halbmonds, das schwach durch das Fenster in seinem Zimmer schien. Danach verdunkelte sich alles. Wehrlos wurde Daniel von dem Ding schließlich in das Dunkel gezogen, welches außerhalb der Verandatür lag, die sich auf geheimnisvolle Weise wieder geöffnet hatte. Vom Himmel schien der Halbmond noch immer auf die Straßen und Häuser nieder, während dutzende von weiteren Dingern andere Menschen aus ihren Häusern die Straße hinunter zogen.

Ende
Alles Gute zum Geburtstag Daniel und pass auf wenn es das nächste Mal dunkel wird ;).

 

PS: Diese tolle Geschichte wurde mir von der, eigentlich ganz lieben, Sabrina geschrieben und für die tolle Arbeit danke ich Ihr auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich.

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