SumoSulsi’s Leben …

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iSchrott und seine Nutzer …

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Nach langer Zeit muss ich mal wieder was los werden was mich doch sehr beschäftigt. Dass Nutzer von iSchrott Geräten nicht die hellsten sind dürfte ja jedem eigentlich klar sein (wer sonst würde überteuerte, technisch veraltete Geräte kaufen welche einem vorschreiben was man darf und was nicht). Aber was mir letzthin im Zug passiert ist, das übertrifft wohl alles.

Zürich-Flughafen: Zug fährt im Bahnhof ein und ich steige dazu, setze mich in ein Abteil wo eine Dame mittleren Alters mit ihrem iSchrott 4 Handy (wohlgemerkt nicht Smartphone) rumspielt. Gut, denke ich mir, man muss diese Leute ja auch leben lassen, denn die Zeiten in denen sie von einem Säbelzahntiger gefressen worden wären sind ja leider vorbei.
Zug fährt los und sobald wir aus dem Tunnel fahren geht sie ins Internet (scheint scheinbar nur dann zu gehen bei ihr). Sie nimmt ihre weissen Ohrstöpsel raus, steckt sie (halb) rein ins Gerät und in die Ohren. Gut, denke ich mir, kann ja mal passieren dass es etwas klemmt und man meint es sei drin.
Sie öffnet scheinbar eine Videodatei des Schweizer Fernsehen und natürlich erklingt der Sound über die Handyboxen statt über die Ohrstöpsel. Die gute Frau merkt dies aber nicht, fummelt am Ohr rum und macht dann das Gerät lauter. Das ganze Abteil wird von ihr nun schon beschallt, nach guten 2-3 Minuten merkt sie langsam was. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen und so nimmt sie die Ohrstöpsel aus dem Ohr, guggt sie an, schüttelt sie ein wenig und setzt sie wieder ein.
Nach weiteren 2-3 Minuten beschallen des Zuges dreht sie das Gerät nochmal lauter (wohl bis zum Anschlag) und alle rund herum schauen schon erbost rüber (etwas zu sagen getraut sich ja niemand in der Schweiz). Ich hingegen amüsiere mich bereits köstlich über dieses Schauspiel welches nun schon fast 10 Minuten dauert.
Nun scheint sie aber wieder etwas bemerkt zu haben, sie nimmt die Ohrstöpsel noch einmal aus den Ohren und schüttelt dran. Danach folgt sie dem Kabel und bemerkt den losen Stecker. Nach dem Einstöpseln in das Gerät und dem Einführen der Ohrstöpsel in die Ohren ist sie schliesslich sichtlich erleichtert.

Danach wird die Fahrt leider wieder genau so öde wie sonst immer und wird hier nicht mehr weiter erwähnt.

mfg

SumoSulsi

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Fliegen, ein Mysterium

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Ziemlich spontan entschloss ich mich vor wenigen Wochen dass ich an die ESL Pro Series 15 Finals in Köln gehen könnte. Erst dacht ich mir, fährst mit dem Auto gemütlich über die Autobahn. Da ich aber 2 Wochen vorher schon mal nach Deutschland fahren wollte und kurz vor der Grenze jedoch wegen Knieschmerzen in meinen frisch operierten Knien abbrach, entschied ich mich jedoch fürs Flugzeug. Germanwings war schlussendlich meine Wahl, der günstigste Tarif und auch Flugzeuge welche noch in Ordnung sind (Airbus A319).
Gestern am frühen Morgen war es so weit, ich machte mich auf den Weg zum Flughafen. Um mich nicht noch mehr in Unkosten zu stürzen, entschloss ich, dass ich mein Auto auf dem Firmenparkplatz abstellen werde und zu Fuss zum Flughafen hoch gehe. Gedacht getan, da ich auf dem Flughafen arbeite war für mich eigentlich klar was ich mitnehmen durfte und was nicht und so hatte ich auch meinen kleinen Rucksack gepackt. Die erste Sicherheitskontrolle beim Eingang zum Firmengelände war kein Problem und ich ging quer durchs Gelände und auf der andere Seite wieder durch die Schleusen nach draussen. Nach einem kleinen Fussmarsch, bei wilden Schneegestöbern, erreichte ich knapp 50 Minuten vor Abflug das Terminal. Nach dem unproblematischen einchecken und der Kontrolle des Boardingpass ging es danach zur Sicherheitskontrolle für die Passagiere.
Wie gewohnt packte ich den Laptop aus und legte in separat in eine Kiste, den Rucksack in eine andere und die Jacke mit allem anderen Plunder in eine dritte. Da ich nicht wusste wie streng sie hier vorne kontrollieren zog ich sogar meinen Gürtel aus welchen ich sonst auf Arbeit immer anbehalte. Die Kontrolle war auch erfolgreich, zumindest für mich denn es wurde nichts beanstandet und ich konnte meinen Flug antreten.
Nach einem interessanten Wochenende an den ESL Pro Series 15 Finals ging es heute an den Rückflug. Mit 2 T-Shirt und einem Kaputzenshirt mehr im Gepäck benutzte ich das Check-In an einem Automaten. Die Kontrolle des Boardingpass war auch hier kein Problem und bald war ich an der Sicherheitskontrolle. Da es mich wunder nahm wie hier gearbeitet wurde, beobachtete ich das geschehen einmal aus sicherer Entfernung. Ich glaube die arbeiten jedoch nicht nach Kai-Zen, zumindest sind die Abläufe alles andere als effizient. Irgendwann entschloss ich mich es zu versuchen und stellte mich in der Schlange an. Einige Minuten, ich sagte ja es sei nicht effizient, war ich an der Reihe. Wie gewohnt packte ich meinen Laptop in eine separate Kiste. Den Rucksack lies die Dame ohne Kiste durch das Röntgengerät, jedoch durfte ich meine Jacke mit den restlichen Utensilien wieder in eine Kiste legen den Gürtel jedoch lies ich extra an. Und so kam es auch, dass es nach dem passieren des Metalldedektors piepste und ein älterer Herr kam mit dem Handgerät zu mir. Die Durchsuchung verblüffte mich nun jedoch, piepste es doch über der Gürtelschnalle welche ich anschliessend öffnen musste. Mit einem kurzen „Blick“ entschied er wohl dass es diese war welche piepste und setzte seine Kontrolle fort. Beim kontrollieren der Fusssohlen der Schuhe war mir klar, dass es wieder piepsen würde weil die mit einem Metallding verstärkt sind und so war es auch. Jedoch war dies dem Herrn scheinbar egal denn er lies mich passieren, jedoch hatte die Dame en meinem Rucksack etwas auszusetzen. Die Frage ob sich darin ein Deo befinde beantwortete ich wahrheitsgemäss mit: „Ja, das selbe Deo wie auch schon beim Hinflug“. Die Dame lies sich davon aber nicht abschrecken und ich musste es auspacken und vorweisen. Ihr entsetzter Blick liess mich schlimmes erahnen und sie erklärte mir dann auch, dass ich des unmöglich mitnehmen könne da es viel zu gross sei. Ich erwiederte nur, dass es beim Hinflug kein Problem war und sie es gerne wegschmeissen könne. Sie zeigte darauf hin nur mit der Hand auf eine Tonne am Ende der Kontrolle und meinte dass ich es da rein schmeissen soll. Ich nickte und packte mein Zeug zusammen, ging Richtung Tonne, tat so als würde ich es wegschmeissen und packte es darauf hin in meine Jacke da sich scheinbar niemand dafür verantwortlich fühlte eine Nachkontrolle durch zu führen.
Eigentlich sollten doch alle Flughäfen nach den europäischen Normen arbeiten, wieso werden diese aber in jedem Land ja sogar an jedem Flughafen innerhalb eines Landes immer wieder anders ausgelegt? Und dann erwarten die Angestellten immer, dass man jede Regelung auswendig kennt und dies auch von Personen welche vielleicht das erste Mal fliegen oder über 60 Jahre alt sind.
Da es sich aber nie wirklich lohnt zu diskutieren, einfach machen was die Herrschaften sagen sei es auch noch so bescheuert. Ich für meinen Teil bin wieder froh in der Schweiz zu sein und geniesse noch den Abend gemütlich vor dem TV.

Mfg

SumoSulsi

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