SumoSulsi’s Leben …

Das Leben von SumoSulsi – Hier exklusiv

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Soviel neues und doch keine Zeit …

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Jaja, als ein SumoSulsi hat man es absolut nicht einfach auf dieser Erde. Aus ja wohl bekannten Gründen kann man nicht einfach so zu jedem beliebigen Arzt gehen. Bevor man diesen Schritt wagt, muss man den Arzt, seine Mitarbeiter und das ganze Umfeld bis zu den Ur-Ur-Grosseltern und Enkel der Enkel durchleuchten und dies sogar  auf Väterlicher und auch Mütterlicher Ebene.
Nach knapp 12 Jahren Schmerzen hat es scheinbar nun geklappt und ich habe einen Arzt gefunden (zumindest wurde ich noch nicht angegriffen). Zwischen dem ersten Untersuch bis zur Operation vergingen dann auch nur wenige Wochen und am 16. September war es dann soweit. Der kleine, brave und total unschuldige kleine SumoSulsi ging in die grosse, angsteinflössende und böse Klinik.
Nüchtern musste er sein, ab 8 Uhr morgens durfte er nichts mehr Essen und ab 8:30 hielt er sich sogar daran. Um 13 Uhr musste er dann in er Klinik sein, später um 15:20 war die Operation geplant doch es kam alles anders. Kaum in der Klinik angelangt wurde ich schon von der Hostesse geschnappt und auf mein Zimmer gebracht. Dort fing sie an mir die wesentlichsten Dinge zu erklären und plötzlich war auch schon das Pflegepersonal im Zimmer. Die Operation sei vorverlegt worden und wir müssen einwenig vorwärts machen hiess es nur. Bevor ich überhaupt was auspacken konnte war ich schon im Kittel und lag in meinem Bett.

SumoSulsi, Sekunden nach der Ankunft bereits im Bett

SumoSulsi, Sekunden nach der Ankunft bereits im Bett

Kurz darauf kam ein Pfleger und brachte mir die ersten tollen Drogen, danach rasierte er mir mein Knie und erklärte mir die nächsten Schritte.
Der Weg runter von meinem Zimmer im ersten Stock zum Operationssaal im ersten Untergeschoss war sehr, naja wie soll ich sagen, interessant. Die verabreichten Drogen zeigten bereits ihre Wirkung und es fühlte sich einwenig so an wie in meinem Raumschiff. Ein leichter Schwebezustand und eine einwenig verzerrte Wahrnehmung, sehr interessante Sache und auch sehr zu empfehlen. Unten angekommen ging dann alles sehr schnell ansich, erst musste ich mich aufsetzen und mich vorne über beugen. Danach wurd ich in den Rücken gestochen, meine Brille wollten sie mir auch noch klauen. Dies konnte ich jedoch gerade noch verhindern und schon lag ich, mit warmen Tüchern bedeckt auf dem Operationstisch. Viele komische Leute begrüssten mich und nannten mir ihre Namen, was soll das? Die waren ja vermummt und daher werd ich sie eh nicht mehr wieder erkennen, aua, ich wurde ja schon wieder gestochen diesmal jedoch in meine Hand.
Irgendwas machten die da unten schon, meine Beine und Po kribbelten ganz schön und es fühlte sich an als machten sie einen Knoten in meine Beine (sah zumindest so aus). Ein paar Minuten später, mir wurde inzwischen auch ein Bildschirm vor die Nase gestellt, war es dann auch schon so weit. „So, da sind wir schon mitten in ihrem Knie Herr Sulser“ sagte der Arzt und erklärte mir weiter was er tat und was er sieht. Gespannt verfolgte ich die ganze Operation auf dem Bildschirm und muss sagen, so ein Knie sieht doch interesant aus von innen. 20 Minuten später (vielleicht auch einwenig mehr) war dann auch schon alles vorbei, ich wurde rausgefahren und einwenig halbherzig zurückgebettet. Zumindest hing mein Po noch halb zum Bett raus und mein Versuch da selbstständig in die Mitte zu rutschen scheiterte kläglich. Mir wurde dann auch zugleich geholfen und die darauf folgende Fahrt führte mich in den Aufwachraum.
Der Aufwachraum, als Teilnarkotisierter Patient ist dies die Hölle auf Erden. Totenstille (bis auf das Röcheln der andern Patienten), schneeweisse Wände und absolut nichts unterhaltsames. Die Sekunden werden zu Minuten, die Minuten zu Stunden und wenn nicht die Frau gegenüber ab und an vergessen hätte zu Atmen (was mich doch einwenig unterhielt) wär ich wohl zugrunde gegangen.
Später wurd ich dann in mein Zimmer überstellt, und das kribbeln in Beinen und Po fing wieder an und langsam erwachten die Lebensgeister wieder in meinen Beinen. Jede Bewegung löste eine Flut von kribbelnder Ameisen aus welche über die Beine rannten, echt geiles Gefühl muss ich hier mal anmerken.
Im Operationssaal hatten sie mir sogar noch die Haare an meiner Hand weg rasiert, dies wurde mir zwar gesagt aber ich erinnerte mich erst wieder in meinem Zimmer als ich es sah.

Was steckt da in meiner Hand?

Was steckt da in meiner Hand?

Und natürlich konnte ich auch nicht wiederstehen nach meinem Knie zu schauen, jedoch ausser dass mein Bein beinahe komplett orange war und mein Knie eingebunden sah man leider nicht sehr viel.

SumoSulsi sein Knie nach der Operation

SumoSulsi sein Knie nach der Operation

Später im verlauf des Tages kam ab und an eine Schwester vorbei und fragte mich wie es mir ginge, ob ich auf die Toilette müsse etc. War mal ganz nett einwenig umsorgt zu werden und bald schon kam das Nachtessen, die Frage ob ich am Bettrand, am Tisch oder normal liegend im Bett zu mir nehmen wolle konnt ich irgendwie gar nicht so richtig beantworten. Aufstehn durfte ich nicht ohne Hilfe und im Bett essen fand ich dann irgendwie doof und so entschloss ich mich für den Bettrand. Die Suppe war eklig, des muss man ganz klar sagen und der Rest, naja der Salat war ok und die Spaghetti irgendwie ganz lecker.

Essen im Krankenhaus kann auch lecker sein

Essen im Krankenhaus kann auch lecker sein

Die weitere Zeit in der Klinik waren sehr öde, eigentlich sollt ich am nächsten Tag bereits morgens entlassen werden. Leider zog sich das ganze massiv in die Länge und erst gegen 2 Uhr Nachmittags durfte ich dann endlich gehen. Die Zeit dahin war so übel, eigentlich hatte man sich schon darauf eingestellt gehabt um 11 Uhr zuhause zu sein und dann eine Verzögerung nach der anderen.
2 Wochen später nun, morgen muss ich das erste mal wieder Arbeiten. Das Knie ist beinahe ok, ab und zu Schmerzen doch die meiste Zeit ist es Schmerzfrei und das Wichtigste, es fühlt sich besser an als vorher und trotz der Operation besser als das „gesunde“ Knie (welches ja auch noch unter das Messer kommt).
Mein Fazit: 8000sFr kostete der Spass (ohne Arbeitsausfall) und sieht bisher besser aus als vor der Operation, kann man die 3 Ärzte welche mich vorher behandelt haben mit ihren Fehldiagnosen (obwohl ich immer sagte dass etwas kaputt sei) nicht verklagen?
Ich hoffe die Schmerzen gehen noch zu 100% weg und dass ich danach einmal wieder ein komplett „normales“ Leben führen kann, vielleicht sogar wieder mit Sport? Naa übertreiben müssen wir es ja nicht gleich.

Mfg

SumoSulsi

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Ich habe kein Recht zu leben …

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… denn ich bin es nicht würdig :(
Ich bin schwach, so schwach dass ich mir nicht mehr selber in die Augen schauen kann.
Ich bin schwach, so schwach dass mein Körper über meine Handlungen und gegen meinen Verstand entscheidet.
Ich bin schwach, so schwach dass ich mich meinem Körper hingab und gegen meinen Verstand handelte.

Doch, ich freue mich denn in wenigen Minuten wird es soweit sein und die tolle und leckere Pizza wird mein sein.

Mfg

SumoSulsi

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SumoSulsi der Meisterkoch …

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… ist auferstanden.
Früher als ich noch Teenager war habe ich eigentlich sehr gerne gekocht. Ab und zu was kleines für zwischendurch, nichts weltbewegendes aber leckerwars immer. Eine Zeitlang habe ich sogar immer frisches Brot gebacken, im Steinofen mit wirklichem Feuer. Und doch gab es irgendwann mal eine Zeit wo ich fast komplett damit aufgehört habe.
Die ganzen letzten Jahre hab ich mich entweder von Kellogs, Brot und Käse oder halt von Fastfertig Gerichten aus dem Supermarkt ernährt. Klar die sind voll lecker und sicher auch nicht komplett schlecht für die Ernährung, ist immerhin frisches Fleisch und Gemüse drin, aber halt doch nicht das A und O. Dann kam der gesundheitliche Rückfall ende letzten Jahres mit meinen Knien, Sport war gar nicht mehr möglich und auch der Alltag war nur noch unter Schmerzen zu meistern. Die Ernährung wurde da schon das erste Mal einwenig umgestellt. Zu Mittag gab es jetzt meistens etwas warmes (diesmal wirkliche Fertiggerichte) und auch dazwischen versuchte ich mehr oder weniger mich gesund zu ernähren. Naja so wirklich geglückt ist es mir nicht wirklich, die Versuchung in der Firma ist einfach zu gross und die Schokolade hat mich doch jeden Tag wieder heimgesucht.
Zum Jahreswechsel nahm ich mir vor mal wieder alles zu verändern, besser zu machen undvorallem gesünder zuleben. Einer meiner Vorsätze auf jedenfall ist vermehrt selber zu kochen, ausgewogener zu Essen und natürlich wieder vermehrt Sport zu machen soweit es meine Beine zulassen.
Für den ersten Punkt habe ich nun doch so einiges getan. Bereits ende letzten Jahres habe ichmir einen Duromatic gekauft (Dampfkochtopf) und am letzten Wochenende habe ich mal meine Küche ausgemistet. Es stand viel nutzloses Zeug umher, einiges davon konnte in den Keller (Pflanzenzeug) und vieles davonging einfach in den Müll. Bis heute wurden es auf jedenfalls 4 kleine Kehrichtsäcke voll welche ich entsorgen kann. Da ich nun wieder Platz hatte, resp. noch mehr Platz wollte besorgte ich mir gestern in der IKEA ein Möbelstück. Dabei handelt es sichum ein 176cm hohes Quaderförmiges Aufbewahrungsgestell mit4 Zwischentablaren (alles in allem 5 Staumöglichkeiten). Dazu kaufte ich noch für zu unterst so ein Einschubteil mit einer Türe und für eins darüber ebenfalls ein Einschubteil allerdings mit 2 Schubladen. Dazu3 kleine Gewürzregale plus noch2-3 andere kleine Sachen. Nun, als ich die Schachtel (176x42x20) mit ihren 28kg zu meinem Auto schob stellte sich in mir die Frage wie ich die wohl in meinenkleinen 3-türigen Aygo packe. Doch ich muss sagen, sie hatte eigentlichproblemlos platz und auch der Kofferraum war geschlossen und so ging es auf die Heimfahrt.
In Winterthur angekommen ging ich nochin den Manor schnell einen Messerblock einkaufen welchen ich schon lange mal gesehen habe. War nicht ganz billig aber nungut man gönnt sichja sonst nix mehr. Eine Station weiter imCoop wurden dann die ersten Lebensmittel eingekauft. Frisches Hackfleisch, Peperoni und sonst noch 2-3 Sachen welche ich brauchte für die erste seit langem wieder selbstgemache Mahlzeit.
Zuhause angekommen habe ich dann zuerst mal die Möbel von IKEA montiert. Da ich zu faul war um die Bohrmaschine mit dem entsprechenden Montageaussatz zu holen habe ich es mit demmitgelieferten Schlüssel montiert und prompt 3 Blasen an den Fingern resp. derHandfläche geholt. Naja egal auf jedenfalls macht sich das Regal toll in der Küche (finde ich zumindest). Nach der montiererei fing ich dann auch zugleich mit dem Kochen an, denn geben sollte es mit Hackfleisch gefüllte Peperoni und dazuReis.  Alles klappte wunder bar, die Peperoni wurden zwar fast zu weich aber sie haben gehalten und sogar die Portion welche ich heute mit ins Geschäft nahm sah selbst nach der Transportierei noch immer intakt aus.
Heute nach der Arbeit ging ich nochmals einkaufen, erst im Manor und dannach nochmals im Coop. Zuhause angekommen montierte ich dann zuerst die Gewürzregale an die Wand. Das neue umfangreichere Gewürzsortiment fand auch zugleich seinen Platz darin und das Kochen konnte losgehen. Heute standen Rindsplätzchen alla minutes und dazu Nudeln alla panna auf dem Speiseplan. Gekocht war relativ schnell, die Nudeln brauchten gerademal 8 Minuten, die Plätzchen keine 2 Minuten und auch die Sosse bestehen aus einwenig Butter, einem Zweig Rosmarin und Knoblauch welche in der Butter gedünstet werden. Danach kommt Rahm und geriebener Parmesan sowie einwenig Gewürze hinzu. Alles zusammen gab eine sehr leckere und rassige Sache und ich freu mich schon auf den zweiten Teil morgen Mittag.
Bilder wollte ich euch eigentlich hier nicht vorenthalten jedoch ist meine Kamera seit dem Sonntag bei meiner Mutter und somit gibt es keine. Wenn ich aber daran denke werd ich sicher einmal welche nachliefern.

Auf jedenfalls bin ich nun erschöpft und werd wohl gleich einwenig Fernseh schauen gehen.

mfg

SumoSulsi

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