SumoSulsi’s Leben …

Das Leben von SumoSulsi – Hier exklusiv

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Hustensirup für Erwachsene …

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… interessante Sache das Ganze.

Grundsätzlich bin ich ja gegen jede Art der oralen Zufügung flüssiger Heilmittel, doch als sich die letzten Tage langsam ein Husten der besonders feuchten und schleimigen Art einzustellen drohte, ging ich doch gestern mal in die Apotheke.

Beim Einkaufzentrum angekommen, nachdem ich mich wieder über die selben Autofahrer ärgern musste welche hier schon ihren Auftritt hatten, ging ich als erstes gleich zur Apotheke. Erst dachte ich mir, omg, 15 Leute welche noch vor mir an der Reihe sind doch als ich so in die Richtung der Kasse gehe kommt eine junge hübsche Apothekerin auf mich zu und fragt mich was ich denn möchte. Als erstes verschlägt es mir gleich die Stimme, Schleim kommt die Kehle hoch und ich muss gleich einmal Husten. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, sagte ich der netten Dame mit dem hübschen Lächeln dass ich etwas gegen einen feuchten Husten haben müsste. Die Frage ob es schleimlösend sein sollte und für mich wäre beantwortete ich wahrheitsgetreu mit ja. Sie dreht sich um und geht an ein Regal, reckt sich bis zu oberst hoch und nimmt eine Schachtel herunter welche sie zu mir herüber bringt. Sie erklärt mir grob die Wirkung des Präparates.
Im Augenwinkel kann ich nur ganz kurz was von Sirup lesen doch dann fesseln mich wieder ihre Augen und ich nicke nur. 15 Franken und 20 Rappen ärmer gehe ich noch die restlichen Einkäufe erledigen und dannach nach Hause.

Zu Hause angekommen wird mir erst bewusst was ich da gekauft habe, einen Sirup mit Aprikosengeschmack. Ohne die Anleitung zu lesen packe ich die Flasche und den komischen überhauptnicht anatomischen Löffel heraus. Ich reisse die Sicherheitslasche respektive das Garantiesiegel weg und schraube den Deckel ab. Ein Blick in die Öffnung verwirrt mich denn da ist ein weisses Pulver drin welches mich an zustauben versucht. Ein Blick auf die Packung öffnet mir dann die Augen, ein Sirup zum selber Mischen.
Früher, vor 20 Jahren, als ich wohl den letzten Sirup getrunken habe war da noch alles fix und fertig. Heute muss man schon den Sirup selber mischen, komische Welt. Nun gut, man muss den Zapfen mit der Hand kräftig eindrücken. Die Flasche schüttle ich lieber 1-2 Minuten zu viel, Sirup ist ja schon eklig aber wenn es dann noch einen Klumpen drin hat müsste ich mich wohl gleich übergeben.

Jetzt geht es los, dachte ich und wollte mir einen Löffel reinziehen von dem Stoff. Doch da scheitert es schon wieder, auf dem Löffel steht doch klar 2.5ml und 5ml doch welches muss ich denn nun nehmen? Immer dieses Mobing von Pharmaunternehmen, nichts desto trotz nehme ich halt die Verpackungsbeilage hervor und suche den Punkt mit der Dosierung.  „Folgende Dosierung ist empfohlen: Erwachsene und Kinder über 12 Jahren – 10ml Sirup für Erwachsene, dreimal täglich“. Ehm löl? Jetzt soll ich mir 2 Löffel reinziehen, wieso machen sie nicht einfach einen Löffel mit einer 10ml Angabe und fertig? Ach, umblättern hilft weiter, da stehen noch Kinderangaben von 2-12, 1-2 und unter 1 Jahren aufgelistet. Doch wieso verkauft man einen „Sirup für Erwachsene“ und macht Angaben für Kleinkinder? Naja muss man wohl nicht verstehen, jetzt rein mit dem Stoff.

Der Löffel füllt sich und mich graust schon der Gedanke daran dass diese Brühe gleich meinen Menschlichen Körper durchfliessen wird. Doch es bleibt mir nix anders übrig, Augen zu und durch sag ich mir und nehme den Löffel in den Mund und schlucke die Brühe herunter. Naja ich muss sagen, ich habe diese Sirupgeschichte von früher ekliger in Erinnerung. Dieser hier ist gar nicht mal so übel, nur der komische absolut nicht anatomische Löffel ist schon einwenig gewöhnungsbedürftig. Auf jedenfalls muss isch die Zunge 3 bis 4mal brechen um den Löffel einiger Massen sauber zu kriegen. Klar man könnte ihn auch einfach abspühlen, aber dazu müsste man ja auch aufstehen und dies geht ja mal gar nicht.

Jetzt wo ich grad mal einwenig Zeit habe könnte ich ja auch die Nebenwirkungen lesen, ich finde die ja immer so Spannend.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme vom Sirüpli auftreten:
gelegentlich Magen-Darmstörungen wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, sowie Hautausschlag, Kopfschmerzen, Fieber und Ohrensausen.
Bei dafür veranlagten Personen kann es zu allergischen Reaktionen der Haut (Hautausschlag und Juckreiz) und der Atmungsorgane (Atembeschwerden, Bronchospasmen) kommen. In diesem Falle müssen Sie die Behandlung mit dem Sirüpli sofort abbrechen und Ihren Arzt aufsuchen.
Der Atem kann – wahrscheinlich durch Abspalten von Schwefelwasserstoff aus dem Wirkstoff – vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen.

Hmm, jetzt ist mir echt mal Angst und Bange geworden und die Luft bleibt mir weg während irgendwelche gelben Ausdünstungen aus meinem Mund dampfen. Überall fängt es an zu jucken und die Ohren sausen auch schon durch die ganze Wohnung. Fieber geplagt, mit Kopfschmerzen und starker Übelkeit lege ich mich hin und versuche ruhig zu sterben.

mfg

SumoSulsi

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Der Plan – Die Ausführung …

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Ich fahre umher, ab und an zerschellt wieder ein Fussgänger an meiner Motorhaube. Irgendwie ist gerade alles einbischen fad und nur so zum Spass fahre ich einen Motorradfahrer über den Haufen. Er wird fast 20 Meter durch die Gegend geschleudert und prallt mit dem Rücken an ein Bushäuschen, ich denke, der ist aber so was von hin und fahre weiter.

Packie ruft mich auf dem Handy an, ich gehe ran und er plappert mich was von wegen einem grossen Plan an und ich soll ihn doch aufsuchen. Bevor er wieder aufhängt meint er ich solle mich modisch anziehen so mit Anzug, Kravatte und schönen Schuhen.  Da ich Packie kenne, ziehe ich mir auch noch eine Schusssichere Weste unter das Hemd an und mache mich mit quietschenden Reifen auf den Weg zu Packie.

Einmal quer durch die halbe Stadt gerast und dabei wieder einige Schrammen mehr in der Karosserie des Autos hinterlassen erreiche ich das aktuelle Domizil von Packie. Er wartet schon draussen mit 2 Kumpels von ihm, es sind2 Brüder aus der alten Heimat. Wir fahren los, die Route erklärt mir Packie fortlaufend während sichdie 2 Brüder hinten im Auto streiten.

Ziel erreicht, wie stehen vor der Zentralbank undsteigen aus. Strumpfmasken über dem Kopf und schwer bewaffnet stürmen wir in die Bank. Schreiend zwingen wir die Leute zu Boden und das Personal uns die Türe zum Tresor zu öffnen. Plötzlich, ein Schuss knallt und einer derBrüder fällt getroffen zu Boden. Bevor er auf dem Boden auftrifft ist auch schon der Täter erschossen worden von Packie.

Keine Zeit zu verlieren, die Tresortüre wird mit Sprengstoff aufgesprengt. Ich gehe runter und packe soviel Geld wie möglich in 3 schwarze Taschen. Als ich hochkomme hört man schondie Sirenen draussen, die Polizei ist mit Fahrzeugen, Helikoptern und viel Munition angerückt und erwartet uns schon draussen. Ich gebe Packie und dem andern Deckung aus der Bank heraus, ichscheinnen guten Tag zu haben, schon 3 nein schon 4 Polizisten habe ich am Kopf erwischt und sie fallen tot zuBoden. Eine Granate schmeisse ich zum S.W.A.T.-Wagen, er geht in einer Explosion in flammen auf und reisst weitere 3 Polizisten mit sich. Auch Packie und der andere feuern aus allen Rohren welche wir dabei haben und wir arbeiten uns in eine kleine Gasse neben der Bank vor.

Kurze Ruhepause während wir die Gasse entlang laufen, am Ende angekommen erwarten uns schon die nächsten Polizeiwagen links undrechts. Wir eröffnen wieder das Feuer, ich werde an der Brust getroffen und derSchlag reisst mich beinahe vonden Füssen. Doch die Weste hat die 9mm Patrone aufgehalten und ich revanchiere mich mit einem Kopfschuss aus meiner AKA47. Quer über die Strasse in die Nächste Seitengasse rein und von vorne kommen wieder 2, nein 3 Streifenwagen und auch ein weiteres S.W.A.T.-Team. Wir verschanzen und links und rechts der Strasse und feuern weiter, ich werfe eine weitere Granate. Der S.W.A.T.-Laster und ein Polizeiwagen gehen in einer Explosion in die Luft und dazu einige arme Seelen dazu, der Weg ist frei und wir laufen wieder los. Über den Platz, durch die enge Gasse auf einen Hinterhof der an eine Strasse grenzt. Mist, der Hubschrauber schwebt vor uns und hat uns im Visier, einziger Ausweg ist ab in die U-Bahn.

Treppe runter und schon wieder peitschen Kugeln um uns herum. Hinter den Pfeilern gibt es genug Deckung undwir erwidern das Feuer. Festgefahrene Situation, doch ein Licht am Ende desTunnels in welchen wir springen. Einige heissspornige Polizisten versuchen uns zu folgen doch nun werden sie langsam auskühlen, für immer. Da, ein Servicestollen, wir brechen die Tür auf und gehen die Treppen hoch. Wo werden wir rauskommen, wie wird es da aussehen?

Das Ende der Treppe nähert sich und wir sind mitten in der Stadt auf einemkleinenPlatz, rund herum rennen Polizisten rum und Streifenwagen versuchen uns ausfindig zu machen. Wir stürmen aus dem Schacht, quer über den Platz und auf die Strasse. Kein Auto weit und breit, wir wurden schon wieder entdeckt und ein Polizist feuert auf uns. Wir laufen los, die Strasse entlang und dann nach rechts. Da steht ein Fahrzeug und wir schlagen die Fenster ein, während ich verzweifelt versuche es kurz zu schliessen nähern sich bereits wieder die ersten Polizeiwagen. Ich werde wieder getroffen, Streifschuss am Arm undes schmerzt höllisch doch im selben Moment springt der Wagen an und ich gebe Gas. Gehetzt von einigen Streifenwagen rasen wir durch die Stadt, einige andere Fahrzeuge, Fussgänger und Motorradfahrer müssen dran glauben. Packie leitet mich zueiner Lackiererei bei welcher er den Besitzer kennt. Wir haben genug Luft zu den Verfolgern und können unbemerkt in die Lackiererei fahren und sofort wird mit derArbeit begonnen.

3 Stunden später ist der Wagen fertig, Nummernschild geändert und wir können unbemerkt wieder herausfahren. Ich bringe Packie und den anderen nach Hause, als Anteil bekomme ich eineTasche zugesteckt. Das Zählen zu hause ergibt 250000$ welche für mich heraussprangen bei diesem Plan, doch erstmal brauche ich nun ein heisses Bad zur Entspannung.

Ich speichere GTA IV ab undbeende es anschliessend, nettes Spiel, gut gemacht trotz übler Anfangsprobleme von Seiten der Entwickler.

mfg

SumoSulsi

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SumoSulsi fühlt sich vernachlässigt …

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Diese Geschichte gehört ganz allein dem lieben, süßen, putzigen, kleinen, kuscheligen Daniel ^-^

Liebe Leser, Lieber Daniel,

SumoSulsi (Daniel) hatte vor kurzem Geburtstag und hat gerade eben die These aufgestellt ich würde euch (wen eigentlich? Klamm allgemein? Das FBI? Den Weihnachtsmann?) vernachlässigen. Deshalb bekommt der liebe Daniel hier mal ein kleines (sehr kleines) Geburtstagsgeschenk. Eine kurze Kurzgeschichte ^-^

Vorsicht, Fehler!

(Namensvorschläge werden dankend entgegengenommen.)

Gelangweilt lag Daniel auf dem Boden seines Wohnzimmers. Im Moment war er vollkommen allein, was ihn mehr als störte. Niemand dachte auch nur daran ihn einmal anzurufen, geschweige denn zu besuchen. Natürlich, die Uhr an der Wand zeigte gerade fünf Minuten nach elf und draußen war es schon seit zwei Stunden dunkel, doch Daniel war der Meinung, dass das keine Entschuldigung für ein fernbleiben war. Besonders nicht wenn es draußen immer noch angenehme 22 Grad hatte. Jede Sekunde, er zählte sie anhand des Tickens der Uhr, wurde er gereizter. Schließlich sprang er wütend auf und öffnete die Tür, die zur Veranda hinaus führte. Nachdem er das Wohnzimmerlicht ausgeschaltet hatte ging er nach draußen und lauschte den nächtlichen Geräuschen. Doch bis auf ein paar Grillen und der Autobahn, die etwa einen Kilometer entfernt lag, konnte er nichts hören. Niemand feierte, niemand saß auf seiner Veranda und niemand, so glaubte Daniel zumindest, war überhaupt draußen.
So langweilig war ihm schon lange nicht mehr gewesen. Vielleicht sollte er doch über seinen Schatten springen und einen der anderen anrufen. Wo doch sein Computer mal wieder einmal einen virusbedingten Ausfall erlitten hatte. Nein, das konnte er nicht tun. Sie würden wahrscheinlich glauben, er wäre ein verzweifelter einsamer Mensch, der es nicht schaffte sich zu beschäftigen. „Hah! Da haben sie sich aber geirrt!“, rief er überzeugt und schlug die Tür hinter sich zu als er wieder ins Haus ging. Aber was sollte er dann tun? Möglicherweise ein paar Leute, die er nicht kannte über dem Telefon anrufen und verarschen. Das klang nicht schlecht. Zufrieden über seinen Einfall war Daniel im Begriff das Licht der Wohnzimmerbeleuchtung wieder anzumachen, als die Straßenlaterne hinter ihm ausging.
Verwundert drehte er sich herum und blickte durch die einzelnen Holundersträucher die Straße hinunter. Langsam aber stetig gingen alle Laternen aus, als hätte jemand sie mithilfe eines Lichtschalters ausgeknipst. Obwohl Daniel sich einredete, dass das nur ein dummer harmloser Stromausfall sein konnte, konnte er spüren wie ihm sein Herz bis zum Hals schlug. Für einen Moment wurde ihm schwindelig. Zumindest glaubte er das, denn im Zimmer war es stockdunkel. Das Licht des Videorekorders war ebenfalls erloschen. Als der Schwindelanfall sich gelegt hatte, tastete sich Daniel an der Wand entlang und dachte mit wachsender Angst darüber nach wo eine Taschenlampe sein konnte, falls er jemals eine besessen hatte. Sehr weit kam er jedoch nicht, denn schon nach zwei Metern strich etwas leicht an seinem Bein und Daniel schrie überrascht auf während er nach hinten stolperte. Selbst als er auf dem Teppichboden landete, konnte er noch immer nicht aufhören zu schreien. Was war das?, fragte er sich panisch, während er verzweifelt versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Als das Ding ihn erneut berührte, nun jedoch am Arm, war Daniel augenblicklich auf den Beinen und stolperte aus dem Zimmer heraus. Die Berührung, von einem Ding, das anscheinend eine Haut aus altem, ranzigem Leder hatte, sorgte dafür, dass ihm kalter klebender Schweiß den Rücken hinunterlief. In seinem Zimmer angekommen, schlug Daniel die Tür hinter sich zu und presste seinen Körper gegen das glatte Buchenholz. Nach wenigen Sekunden der Stille, in denen die Nervenzellen in seinem Gehirn nichts Vernünftiges zusammengebracht hatten, traf ihn ein Gedanke mit voller Wucht. Was war, wenn das Ding in seinem Zimmer war? Augenblicklich hatte Daniel das starke Bedürfnis sich zu übergeben.
Das Ding musste dafür verantwortlich sein, dass die Lichter ausgingen, dachte sich Daniel, war jedoch auch weiterhin nicht im Stande einen anderen klaren Gedanken zu fassen. Wenn es nicht hier drinnen war, so war es draußen im Flur und wartete auf ihn. Aber er konnte doch nicht für den Rest der Nacht hier in seinem Zimmer in der Dunkelheit warten. Vorher würde er, und da war er sich vollkommen sicher, vor Angst sterben. Doch dann fiel ihm sein Feuerzeug ein. Es lag irgendwo in einer der Schreibtischschubladen. Unsicher machte er einen Schritt nach vorn und sagte sich, dass das Ding ihn sicher bereits angegriffen hätte, wenn es sich in seinem Zimmer befand.  Jedenfalls konnte er sich das einreden. Denn sonst wäre er wohl keinen Zentimeter weiter gekommen. Zuerst konnte Daniel die oberste Schublade seines Schreibtisches nicht öffnen, denn seine Hände zitterten so stark, dass er wieder und wieder danebengriff.
Nach unzähligen Versuchen stützte er seine linke Hand jedoch mit der rechten und bekam die Schublade langsam auf. Er streckte die Hand aus und suchte panisch in der Schublade. Nichts. Nur eine riesige Sammlung von Socken. Verwirrt blickte Daniel durch die Dunkelheit die Schublade an. Seit wann hatte er Socken in seinem Schreibtisch? Krampfhaft versuchte er langsam ein- und auszuatmen, doch die Angst hatte seinen Körper vollkommen unter Kontrolle. Beschwichtigend schüttelte er den Kopf und zog die zweite Schublade heraus.
Noch bevor er zu suchen beginnen konnte, hatte er das Feuerzeug in der Hand. Erleichtert und überrascht riss er die Augen auf und weinte eine Träne der Freude. Bereits nach dem zweiten Versuch ging das Feuerzeug an. Sein Zimmer lag in einem leichten Dämmerlicht, auch wenn das Licht des Feuerzeugs es nicht schaffte in die Ecken vorzudringen. Unsicher starrte Daniel das Feuerzeug an. Zwar hatte er es bis zum Feuerzeug geschafft, doch was sollte er nun tun?
Die Tür, von der er vergessen hatte sie abzuschließen, öffnete sich langsam, doch Daniel bemerkte es nicht. Er war zu fixiert auf das Feuerzeug in seinen Händen. Das Ding schlich sich im Schutz der Dunkelheit langsam an ihn heran. Erst als es nur noch einen Meter von ihm entfernt war, bemerkte Daniel es. Mit einem weiteren, jetzt jedoch völlig stillen, Aufschrei stürzte er sich ohne nachzudenken an dem Ding vorbei und lief auf den Gang hinaus. Das Ding, das von seiner Reaktion, überrumpelt zu sein schien, drehte sich mühsam in dem kleinen Zimmer um und folgte ihn. Während Daniel in die Richtung der Haustür lief, zumindest glaubte er das, konnte er die Tränen spüren, die ihn inzwischen in Strömen über das Gesicht liefen. Was war das nur? Ein schreckliches Wesen, dessen Haut aus altem faltigem stinkendem Leder war, dass die gleiche Farbe hatte wieder Cowboyhut, denn er als Kind immer getragen hatte. Es musste mindestens zwei Meter lang gewesen sein. Eine abartige Mischung aus einer Katze und einer Eidechse, nur etwa einen Meter größer, als eine handelsübliche Katze. Als Daniel die Haustür im kurzen Schein der Flamme entdeckte, warf er sich gegen sie während er die Klinke nach unten drückte. Doch es war bereits zu spät. Das Ding hatte sich seinen rechten Fuß gepackt und Daniel schlug mit dem Gesicht gegen die Tür. Danach rutschte er langsam, das Gesicht immer noch ans kalte Holz gedrückt, zu Boden.
Sein Gesicht schmerzte als er den Kopf hob und verrückt mit den Füßen strampelte. Das sorgte jedoch nur dafür, dass das Tier seine unglaublich spitzen Zähne in sein Bein stieß. Nur einen Augenblick später spürte Daniel wie ihm erneut schwindelig wurde und er verlor langsam das Bewusstsein. Das letzte, was er noch wahrnahm, war das Licht des Halbmonds, das schwach durch das Fenster in seinem Zimmer schien. Danach verdunkelte sich alles. Wehrlos wurde Daniel von dem Ding schließlich in das Dunkel gezogen, welches außerhalb der Verandatür lag, die sich auf geheimnisvolle Weise wieder geöffnet hatte. Vom Himmel schien der Halbmond noch immer auf die Straßen und Häuser nieder, während dutzende von weiteren Dingern andere Menschen aus ihren Häusern die Straße hinunter zogen.

Ende
Alles Gute zum Geburtstag Daniel und pass auf wenn es das nächste Mal dunkel wird ;).

 

PS: Diese tolle Geschichte wurde mir von der, eigentlich ganz lieben, Sabrina geschrieben und für die tolle Arbeit danke ich Ihr auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich.

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WTF is SumoSulsi …

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Immer wieder werde ich gefragt wieso eigentlich SumoSulsi und nicht irgendwie Daniel78 oder wie halt die ganzen Nicks im Internet alle heissen. Nun ja, dazu müsste ich einwenig weiter ausholen um dies zu erklären. Für alle die dies nicht lesen wollen (oder können) gibt es am Ende dieses Textes 2 Videos mit der Erklärung.

Die Story:

Wie einige bereits wissen, bin ich der einzige Ausserirdische welcher die Welt bevölkert und dies zu reinen Forschungszwecken seit nunher 460 Jahren. Dies ist für mich natürlich eine doch nicht ganz leichte Situation. Viele Menschen und Institutionen trachten nach meinem Körper, meiner Intelligenz sowie auch meinen technischen Spielereien welche mich hier auf der Erde begleiten.

Als ich auf die Erde kam war vieles einfacher als Heute. Erst war ich als Drache unterwegs und von den Menschen verehrt, später verfolgt und somit musste ich eine andere Gestalt annehmen. Ich besorgte mir eine menschliche Haut, ein Schloss bei Wartau SG und den Namen Daniel von Sulser.

Doch auch diese Zeit war nicht immer einfach und irgendwann wurde meine Grafschaft von feindlichen Sippen übernommen und ich musste fliehen. Ich mogelte mich weiter durch das Leben bis in die heutige Zeit. Vor rund 100 Jahren wurde in der Schweiz allen Einwohnern der „von“-Titel aberkannt und somit hiess ich nur noch Daniel Sulser. Doch als die Zeit der Computer und einige Zeit später der ersten Chatrooms auftrat, ich natürlich zuvorderst dabei sein wollte, aber doch immer Angst von irgendwelchen UFO-Jägern und Behörden haben musste suchte ich mir ein Synonym für meinen Internetauftritt.

Aus dieser Suche entstand der Nick – SumoSulsi. Doch was bedeute er? Hat er überhaupt eine Bedeutung? Dieses Geheimniss meiner Existenz wird hier nun gelüftet.

Sumo: Es gab Zeiten um 1996 herum, da war ich tierisch süchtig nach Wrestling, wollte selber Wrestler werden und war jeden Tag im Fitnessstudio und habe trainiert. Natürlich habe ich auch jeden 2ten Abend die WWF (World Wrestling Federation) im Fernsehen verfolgt oder ich ging die Show live in einer Arena schauen. Die ganze Sache löste in meiner Lehrfirma unter den Mitstiften einen gewissen Neid aus, auf jedenfalls kamen immer dumme Sprüche, es wurde viel getratscht oder ins lächerliche gezogen.

Um auf den Punkt zurückzukommen, grundsätzlich ist es ziemlich einfach erklärt. Den einzigen Wrestler welchen sich die Mitstiften merken konnte war Yokozuna, dieser war ein ehemaliger Sumoringer und so entstand dann irgendwann mal dieses Sumo.

Sulsi: Sulsi ist ganz einfach eine Ableitung meines Nachnamens Sulser welcher bereits in der frühen Schulzeit verwendet wurde.

Und aus diesen 2 Einzelbegriffen entstand damals das so ominöse „SumoSulsi“ welches bisher eigentlich einzigartig im ganzen WWW ist.

mfg

SumoSulsi

 

PS: Ach ja, die Videos noch welche ich ja versprochen hatte. Ich habe 2 Versionen welche ich anbieten kann. Version 1 ist in meiner Originalsprache verfasst respektive gesprochen und Version 2 ist mit dem üblichen Sprachmodulator synchronisiert welchen ich Tag aus Tag ein verwende damit mich die Menschen hier auf der Erde überhaupt verstehen können.

WTF is SumoSulsi – Originalton

WTF is SumoSulsi – Synchronisiert

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