SumoSulsi’s Leben …

Das Leben von SumoSulsi – Hier exklusiv

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25.09.2012 – Endlich!

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Am 25.09.2012 ist es endlich soweit und die Schlüsselübergabe zu meinem neuen Heim steht an.
Die Freude darüber ist gross denn endlich gibt es eine tolle Wohnung, mit tollem Bad und Küche. Alles neu, alles tip top und alles auf dem Stand der heutigen Zeit. Also was will man noch gross mehr?

Also wenn jemand noch Lust und Zeit hat ab dem 25. mit dem Umzug zu helfen … einfach melden :P

mfg

SumoSulsi

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Der schwarze Freitag …

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Letzten Freitag, ein Tag zum vergessen denn da hatten es irgendwie alle auf mich abgesehen gehabt.

Angefangen hat es früh morgens auf dem Weg zur Arbeit. An einer Kreuzung wollte ich links abbiegen, hatte grün und war mitten in der Kreuzung als plötzlich einer in der Querstrasse bei rot über die Kreuzung fuhr. Vor Schreck macht ich meine Kurve auf und beim Gegensteuern knallte ich dann mit dem vorderen rechten Rad gegen den Bordstein.
Gleich war mir klar dass bei dem Aufprall mehr kaputt sein müsste und so fuhr ich links ran. Ausgestiegen und einen Blick auf das Resultat geworfen und mir war schon klar dass hier keine Weiterfahrt mehr möglich sei. Daher ging ich zur Kreuzung wo eigentlich der nette Herr oder die nette Dame sein sollte welche das alles verursacht hatte, doch leider war da natürlich wieder niemand mehr.

Somit rief ich erstmal dem TCS und der Polizei an und meldete mein Problem sowie meinen Standort, anschliessend ruf ich beim Arbeitgeber an dass ich wohl heute später oder gar nicht mehr kommen würde.
Eine gute halbe Stunde später traf dann die Polizei und der Abschlepper beinahe zeitgleich ein.
Alles aufgenommen, Fotos gemacht und eine Runde geblasen und schon war Auto auf der Ladefläche des Abschleppers und es ging in Richtung Werkstatt.
Dort angekommen krallte ich mir einen Ersatzwagen und es ging zur Arbeit. Der restliche Vormittag verlief eigentlich ziemlich ruhig, am Nachmittag entschloss ich mich dann noch den neuen Crosstourer von Honda probe zu fahren.
Die Fahrt war einmalig, die neue Maschine ist wunderschön zu fahren und auch die Power macht durchwegs Spass. Doch dann auf dem Rückweg zur Garage passierte das nächste Attentat auf mich. Ich fuhr normal in einen Kreisel ein und musste die 2. Ausfahrt nehmen was 3/4 des Kreisels entspricht. Nach der Hälfte des Weges im Kreisel und kurz vor der ersten Einfahrt sah ich einen Lieferwagen auf den Kreisel zu fahren. Er bremste ab und kurz darauf beschleunige er wieder ehe er mich sah und kurz vor mir quietschend zum Stillstand kam.

Danach ging es für mich nur noch nach Hause, selbst vor meinem Roboterstaubsauger hatte ich an diesem Abend Respekt.
Wer weiss, vielleicht hätte er mich noch ins Grabe gebracht.

mfg

SumoSulsi

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iSchrott und seine Nutzer …

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Nach langer Zeit muss ich mal wieder was los werden was mich doch sehr beschäftigt. Dass Nutzer von iSchrott Geräten nicht die hellsten sind dürfte ja jedem eigentlich klar sein (wer sonst würde überteuerte, technisch veraltete Geräte kaufen welche einem vorschreiben was man darf und was nicht). Aber was mir letzthin im Zug passiert ist, das übertrifft wohl alles.

Zürich-Flughafen: Zug fährt im Bahnhof ein und ich steige dazu, setze mich in ein Abteil wo eine Dame mittleren Alters mit ihrem iSchrott 4 Handy (wohlgemerkt nicht Smartphone) rumspielt. Gut, denke ich mir, man muss diese Leute ja auch leben lassen, denn die Zeiten in denen sie von einem Säbelzahntiger gefressen worden wären sind ja leider vorbei.
Zug fährt los und sobald wir aus dem Tunnel fahren geht sie ins Internet (scheint scheinbar nur dann zu gehen bei ihr). Sie nimmt ihre weissen Ohrstöpsel raus, steckt sie (halb) rein ins Gerät und in die Ohren. Gut, denke ich mir, kann ja mal passieren dass es etwas klemmt und man meint es sei drin.
Sie öffnet scheinbar eine Videodatei des Schweizer Fernsehen und natürlich erklingt der Sound über die Handyboxen statt über die Ohrstöpsel. Die gute Frau merkt dies aber nicht, fummelt am Ohr rum und macht dann das Gerät lauter. Das ganze Abteil wird von ihr nun schon beschallt, nach guten 2-3 Minuten merkt sie langsam was. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen und so nimmt sie die Ohrstöpsel aus dem Ohr, guggt sie an, schüttelt sie ein wenig und setzt sie wieder ein.
Nach weiteren 2-3 Minuten beschallen des Zuges dreht sie das Gerät nochmal lauter (wohl bis zum Anschlag) und alle rund herum schauen schon erbost rüber (etwas zu sagen getraut sich ja niemand in der Schweiz). Ich hingegen amüsiere mich bereits köstlich über dieses Schauspiel welches nun schon fast 10 Minuten dauert.
Nun scheint sie aber wieder etwas bemerkt zu haben, sie nimmt die Ohrstöpsel noch einmal aus den Ohren und schüttelt dran. Danach folgt sie dem Kabel und bemerkt den losen Stecker. Nach dem Einstöpseln in das Gerät und dem Einführen der Ohrstöpsel in die Ohren ist sie schliesslich sichtlich erleichtert.

Danach wird die Fahrt leider wieder genau so öde wie sonst immer und wird hier nicht mehr weiter erwähnt.

mfg

SumoSulsi

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Genau so etwas braucht man …

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… nach einer Woche welche selber immer dümmer wurde.

Aber was ist denn passiert fragt ihr euch bestimmt, nicht?
Ok ich erzähl es euch, sonst lasst ihr ja eh keine Ruhe.

Um kurz vor 2 Uhr Nachmittags verliess ich meine Wohnung um noch an einen Termin zu gehen. Kurz vor 4 Uhr kam ich nach Hause, noch im Auto fiel mir ein, dass ich noch etwas abholen muss.
Als ich dann kurz nach 4 endlich zu Hause war und in meine Wohnung kam wunderte ich mich und dachte so WTF?!
Von der Eingangstüre sieht man direkt in die Küche und da war der ganze Boden irgendwie so komisch schwarz. Ich denke mir so, was haben meine beiden Kater nun wieder verbrochen und gehe in den Flur.
Dann der grosse Schock, als ich nahe genug war erkenne ich endlich was passiert ist. Der ganze Boden ist mit Wasser bedeckt, die ganze Küchenzeile ist gefüllt mit Wasser und überall dieser schwarze Dreck.
OMG sage ich laut vor mir her und geh wieder rückwärts in den Flur.

Als erstes rufe ich die Verwaltung an da die Hauswärtin nicht zu Hause ist, diese bietet dann umgehend ein Kanalreinigungsunternehmen auf.
Ich bin inzwischen am putzen, stinkt fürchterlich und so wirklich vorwärts kommt man nicht. Da ist es doch immer wieder hilfreich wenn man TV-Werbungen sieht, Plenty wird dabei immer als besonders saugend angepriesen. Und ich muss bestätigen, eine halbe Rolle Plenty saugt besser als jedes leichte Mädchen von der Strasse. Nicht dass ich so etwas schon jemals persönlich am eigenen Leib erfahren hätte aber man kann sich ja auch so seine Vorstellungen machen, nicht?

Knapp 5 Stunden später:
Der Boden ist einiger massen sauber, die Küchenschubladen sind alle ausgebaut und gereinigt im Bad am trocknen. Die erste Ladung Besteck und Zubehör ist bei den Eltern in der Geschirrspühlmaschine und die Küchenzeile ist auch einiger massen sauber jedoch für heute muss es reichen. Ich mag nicht mehr weiter machen und morgen ist ja auch noch ein Tag …

mfg

SumoSulsi

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Warum Frauen keine netten Männer lieben …

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Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draussen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: „Warum will mich keine Frau?“ Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typische Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren. Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast. Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermassen quittiert: „Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund“. Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte „Lass uns dochs weiterhin Freunde bleiben, ja?“ gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte. Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und ausserdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weisst? Du bist schliesslich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter „Oma“ oder „Tanja“, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig. Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmässigkeit stösst sie Dir mit „Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!“ die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und waschmittelfester Wimperntusche verschmiert. Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel? Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschiessen und merken wird, dass DU der Richtige bist. Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich „Du, Dein Freund, der Sebastian.. ist der eigentlich noch solo?“. Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Sebastian heiratet. Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade „in“ waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz „Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!“ hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest. Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden… Alle Welt denkt jetzt, dass Du eine riesengrosse Niete im Bett bist. Du bereust, dass Du in eurer Beziehung deine Sado-Maso-Fesselphantasien aus Rücksichtsnahme nicht ausgelebt hast. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben und Du einfach nur blöd bist). In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt. Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten „Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?“ unterbrochen hat, die Disco. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nicht einmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude. Du fährst das zitternde Häufchen Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt. Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten „Ja, genau! Aber WARUM ist das so?“
Grund 1: Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: „Ich esse nie dort wo ich kotze“. Das heisst für Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spass aber woanders und nicht bei Dir – ihrer seelischen Müllhalde – holen wird.
Grund 2: Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-Man-mit-Drei-Tage-Bart- Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem Pony-Karussel reiten.
Grund 3: Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren „Es wird so ausgehen, wie Du es magst, ich werde all das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst“ werden leider auch irgendwann fragen müssen „Äh…Wo willst Du hin?“ wenn ihre Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt „Du willst mit mir ins Bett, gib es zu!“.
Grund 4: Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem grossen Buch der menschlichen Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal ab. Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch, dem die Gefühle einer Frau völlig an den Sackhaaren vorbeigehen. Aber weil Du ja ein echt netter Kerl bist… wirst Du weiterhin Deiner Linie treu bleiben und darauf hoffen, dass sich irgendwann die physikalischen Gesetze ändern nett is‘ nix für’s Bett… oder warum nette Jungs bei Frauen nicht landen können Ein Freund erzählte mir kürzlich, dass er sich mit einer wundervollen Frau verabredet hatte. Und Max, so ist sein Name, erwartete einen ebenso wundervollen Abend. Mit einer Frau, hinter der er schon eine halbe Ewigkeit her war. Deren Wagen er regelmässig in die Waschstrasse fuhr und für die er im letzten Frühjahr sogar die Wohnung gestrichen hatte. Eine Frau, die noch nie mehr zugelassen hatte als eine flüchtige Umarmung zur Begrüssung und zu der mein freundschaftlicher Rat „Lass die Finger von der, die macht dich nur unglücklich“ passte wie die Faust aufs Auge. Am Tag nach dem Date erzählte mir Max Einzelheiten: Schickes Restaurant Kino und Discobesuch, danach fuhr er sie nach Hause, sie lud ihn noch zu einem Schlummertrunk ein. Und wie’s halt immer so ist: Sie erzählten die ganze Nacht hindurch, und schliesslich hatte er soviel getrunken, dass es unverantwortlich gewesen wäre, sich noch ans Steuer zu setzen. So kam es, dass er bei ihr übernachtete. „Es war fast perfekt“, schwärmte er mir vor. Nur eine Kleinigkeit fehlte zu seinem Glück: Sie hatten keinen Sex. Er schlief nicht einmal im gleichen Bett mit ihr. Was war passiert? Die Antwort habe ich schon gegeben: Nichts! Statt einer von Max langersehnten Liebesnacht erfuhr der arme Kerl die schlimmste Kränkung, die aus dem Munde einer Frau nur kommen kann. Sie besteht aus vier kleinen Worten: Du – bist – echt – nett. Den folgenden Satz beginnt Frau dann immer mit „Aber“. Daran schliesst sich ein Lobgesang auf den gerade abservierten Mann an. Hört Mann den Nett-Satz, kann er sich sämtliche sexuellen Phantasien mit ihr für immer abschminken, gar nicht zu sprechen von der Aussicht auf eine längere Beziehung. Schlimmer aber noch: Er wurde degradiert zu einem Mann zweiten Ranges, zu einem sogenannten „guten Freund“. Das gleicht einer Verbannung, weil jeder Mann nach diesem Satz genau weiss, dass er den ersehnten Status des Sexual- und Lebenspartners nie mehr erreichen wird. Aber wie fängt das ganze Elend überhaupt an? Im Vorfeld des „Du-bist-nett“-Satzes lernen Frau und Mann sich kennen. Er ist gerne mit ihr zusammen, und ihr geht’s genauso. Mann denkt: „Wow, was für eine tolle Frau.“ Frau denkt: Man, der ist echt nett. Aufgepasst! Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Attribut „nett“ noch positiv zu werten. Ein gedachtes „nett“ im Kopf einer Frau hat noch lange nicht den Stellenwert, den es bekommt, wenn das verdammte Wörtchen in der Gegenwart des betroffenen Mannes ausgesprochen wird. Noch gibt es also die Möglichkeit, dass ihre Meinung sich ändert und an die Stelle des „nett“ starkes Herzklopfen tritt. Wenn das besagte Wörtchen aber seine Halbwertzeit verliert, hat der Mann verloren. Wie man daran sieht, ist es also wichtig, mehr als nur die letzten 24 Stunden einer Nicht-Beziehung zu betrachten, um das männliche Scheitern nachvollziehen zu können. Noch wichtiger ist aber die Charakteristik des verschmähten Mannes. Und dabei wird sich schnell herausstellen, dass es oft der gleiche Typ Mann ist, dem die „Nettigkeit“ immer wieder an den Kopf geknallt wird. Was sind diese armen Würstchen nun für Männer? Max z.B. ist dunkelhaarig, über 1,85 Meter gross und wiegt mindestens 80 Kilo. Ergo: Am äusseren Erscheinungsbild kann’s nicht liegen. Es müssen also andere Eigenschaften sein, die einen netten Mann für immer verdammen. Eine kleine Umfrage in meinem weiblichen Freundeskreis gibt Aufschluss: Das Weichei (so nennen Frauen ihn gerne) gehört in das Leben einer jeden Frau. Und keine möchte auf ihr Weichei verzichten, denn Frau kann nie wissen, wann wieder eine Selterskiste geschleppt oder die Wohnung renoviert werden muss. Ja, das sind die Weicheier: Hilfsbereit! Natürlich ist jeder von uns mehr oder weniger hilfsbereit und höflich dem zarten Geschlecht gegenüber, aber man sollte es nicht übertreiben. Es ist eben schon ein kleiner Unterschied, ob man einer Frau in den Mantel hilft oder ihr drei Selterskisten in den vierten Stock rauf schleppt. Und der Unterschied besteht nicht nur aus 54 Treppenstufen und einem Gewicht von 27 Kilo Flüssigkeit. Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft ist wohl in der Kindheit verwurzelt.Ich kann mir gut vorstellen, wie Maxens Mutter ihrem Sohn immer wieder einbläute, im Bus älteren Damen seinen Sitzplatz anzubieten. Seitdem überkommt den armen Max beim Anblick einer Frau scheinbar sofort die Assoziation des hilflosen Wesens. Nur hat er dabei vergessen, dass er mit der alten Frau aus dem Bus wahrscheinlich nie ins Bett gehen würde. Jedenfalls hat der arme Max weder mit der alten Frau aus dem Bus noch mit seiner Angebeteten Sex. Statt dessen spielt er ihr das Hündchen. Und seine Flamme geniesst das. Schliesslich ist so ein zweibeiniges Hündchen sehr wohltuend. Zum Beispiel, wenn das weibliche Ego mal etwas angekratzt ist: Wer wird nicht gerne angebetet? Eine Gegenleistung ist allerdings nicht zu erwarten. Und Sex mit Max kommt schon gar nicht in Frage. Schliesslich ist Sex mit Tieren in der Schweiz verboten. Dabei ist das Weichei grundsätzlich keine Vogelscheuche. Also durchaus einer, mit dem sich Frau sehen lassen kann. Seine Geschlechtsgenossen mögen ihn, weil er für sie keine Konkurrenz ist. Die Frauen mögen ihn, weil er so verständnisvoll ist und sie stundenlang mit ihm quatschen könne. Über ihre Beziehungen zu anderen Männern. Oder weil er so witzig ist. Oder im schlimmsten Fall beides! Vielleicht sehen sie ihn aus diesem Grund auch als asexuell an. Wer möchte schon mit seinem Psychotherapeuten schlafen? Oder mit Typen wie Didi Hallervorden ins Bett gehen? Der wichtigste Weichei-Charakterzug ist aber, dass er aus weiblicher Sicht nicht eigentlich männlich ist, und das macht ihn langweilig. Und langweilig ist in der Frauensprache das Synonym für nett. Ein anderer Bekannter von mir, Kai, ist übrigens genau das Gegenteil von Max. Mit ihm wollen die Frauen immer ihre Matratze teilen. Eigentlich kann ich mich an keine Zeit erinnern, in der Kai mal alleine geschlafen hat. Mir völlig unverständlich, denn ich kann nicht sagen, dass er einen besonders netten Eindruck macht. Klar kann er charmant und witzig sein, aber nur, wenn’s dem Aufriss dient. Und faul ist er obendrein! Alle seine ehemaligen Freundinnen haben Oberarme wie Arnold Schwarzenegger, weil sie nicht nur ihre eigenen Selterskisten in den vierten Stock schleppen mussten, sondern auch noch seine Bierpacks. Tja, und der gute Max? Im Grunde bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als selbst Hand an sich zu legen. Sprich: Weg mit dem Weichei-Image. Nun ist es nicht leicht, sich zu ändern. Wenn man aber nur die Wahl zwischen einer Metamorphose und Askese hat, sollte einem die Entscheidung nicht schwer fallen. Da die Frauenwelt offenbar „unausstehlich“ mit „männlich“ gleichsetzt und auf die harten Kerle abfährt – sollen sie haben! Zwei Punkte sind dabei ganz wichtig. Erstens: Man darf die Angebetete nie merken lassen, dass sie die einzige wirklich wichtige Frau ist. Deshalb umgibt sich der kluge Mann immer mit anderen, natürlich möglichst gutaussehenden Frauen. Nicht zuletzt um den Anschein zu erwecken auf dem Beziehungsmarkt heiss begehrt zu sein. Und zweitens muss unbedingt der Leitspruch verinnerlicht werden: „Willst du was gelten, mach dich selten.“ Sehr eindrucksvoll kann dieses Motto umgesetzt werden, wenn man sich verabredet und dann das Date kurzfristig unter einem fadenscheinigen Grund wieder absagt. Fatal wäre es, wenn die Frau den Termin cancelt, bevor es der Mann tun konnte. Auch wenn man anschliessend den ganzen Abend vor dem Fernseher sitzt, sich die tausendste Wiederholung von „Enterprise“ anschaut und immer an sie denken muss: Hart bleiben! Klingelt das Telefon und die Frau der Träume ist am anderen Ende, weiss man genau: Gewonnen! Also, immer dran denken: Nie wieder verständnisvolle Gespräche, die sich über Stunden ziehen. Nie wieder Angebote, beim Umzug zu helfen oder die komplette Wohnung zu renovieren.

Mfg

SumoSulsi

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SumoSulsi in den Bergen…

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Gestern war es wieder einmal so weit, ich habe Ferien, es ist schönes Wetter und mich hat es mit dem Motorrad in die Berge gezogen.
Geplant waren 4 Pässe und 2 Seen, im Notfall hätte ich auch auf 3 Pässe und die beiden Seen reduzieren können um nicht „Alisa – Folge deinem Herzen“ zu verpassen auf SF1. Um auch der Hitze des Tages zu entkommen wollte ich möglichst frühe losfahren, sprich aufstehen war um 4:15 und die Abfahrt sollte um 5:00 sein.
Mit rund 50 Minuten Verspätung ging es um 5:50 dann auch endlich los.

Meine XRV750 kurz vor dem Start

5:50 in der Früh, bereit zur Abfahrt

Die Fahrt führte mich durch das Turbenthal hinunter nach Rapperswil, über den Seedamm nach Pfäffikon und danach via Schindellegi in Richtung der Berge. Nach der ersten Stunde machte ich auch zugleich die erste kleine Pause um die Aussicht zu geniessen.

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

 Nach 5 oder 10 Minuten ging es auch schon weiter, immer tiefer in die Berge hinein und nur 30 Minuten später eröffnet sich dieser wundervolle Blick auf ein Bildniss welches nur die Natur so wundervoll und perfekt erschaffen kann.

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

 Doch ich konnte nicht den ganzen Tag an diesem Ort verbleiben und setzte meine Reise fort. Ich folgte der Gotthardstrasse und kam an Ortschaften wie Silenen, Intschi oder Göschenen vorbei bis ich endlich Andermatt erreichte. Zugleich änderte ich meine Richtung und folgte nun der Furkastrasse welche mich schlussendlich auf die Furkapasshöhe bringen sollte. Vorher machte ich aber zwischen Hospental und Zumdorf die erste grosse Pause, ich hatte Hunger.

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Gestärkt und immernoch wohlauf ging es darauf eigentlich nur noch Bergauf, Kurve reihte sich an Kurve und durch mein frühes losfahren waren auch noch kaum Autos unterwegs. So erreichte ich nach Rekordzeit rund 3 Stunden später auch schon die Furkapasshöhe auf rund 2450 Meter Höhe.  Danach ging es auf der anderen Seite herunter bis nach Gletsch wo ich die Furkastrasse zu Gunsten des Grimselpasses verlassen habe. Einmal rechts abbiegen und es geht wieder hoch, sechs Haarnadelkurven und schon erreicht man den Totensee auf der Grimselpasshöhe. 

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

Eben habe ich Wikipedia kontaktiert über die Herkunft des Namens, doch noch spannend die Geschichte. Vor rund 800 Jahren wurden Soldaten des Heeres von Herzog Berchthold V von Zähringen in den See getrieben, vor 200 Jahren starben Soldaten von General Suworow und Napoleon und 2006 starben scheinbar alle Fische im See auf mysteriöse Art und Weise, lädt doch zum Baden ein.
Naja die Fahrt ging weiter, wieder aus den Bergen heraus und entlang des Brienzer- und Thunersees bis nach Thun für eine kleine Glacepause (man gönnt sich ja sonst nichts).

 

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

An der andere Seeseite ging es wieder in Richtung der Berge, der nächste Pass wartet bereits auf mich und somit biege ich auf die Sustenstrasse ein. Viele wundervolle Kurven, Ansichten und Überholmanöver später habe ich die Passhöhe überquert und erreiche nach der Talfahrt auch wieder die Gotthardstrasse auf welcher ich heute schon einmal unterwegs war. Auf der Rückfahrt machte ich mir Gedanken, soll ich direkt zurück auf dem Weg auf welchem ich gekommen bin oder doch noch den vierten Pass mitnehmen? Und nach wenigen Kilometern war es dann auch schon entschlossen und ich bog rechts weg auf die Klausenstrasse.
Der Klausenpass ist eine sehr schöne Strecke und vorallem von mir Zuhause aus schnell erreicht, die Strassen sind teilweise sehr eng und unübersichtlich und machen doch richtig viel Spass zu fahren. Aktuell wird sehr viel gebaut, erneuert und verbreitert was teilweise einwenig mühsam ist durch die ganzen Lichtsignale welche aufgestellt werden aber dafür ist nachher die Strasse auch wieder sicherer mit neuem Belag ohne Risse, Schlaglöcher und Abbröckelungen.
Die Schlussetappe über Glarus und schlussendlich teilweise über die Autobahn (mir tat schon so ziemlich alles weh), war ziemlich erdrückend. Die Sonneneinstrahlung wie auch die Temperatur waren um diese Zeit (3-4 Uhr Nachmittags) doch so ziemlich auf dem höchsten Punkt und ich öffnete alle Reissverschlüsse und Öffnungen in meiner Kleidung um nur einwenig den Luftzug spüren zu können welcher durch die Fahrt generiert wurde.
Um 16:10 erreichte ich schlussendlich wohlbehalten meinen Wohnsitz und pflegte meine Blesuren, Eis aufs Handgelenk, Beine und Po ruhigstellen und Hochlagern.

Mfg

SumoSulsi

Videos:

httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=5B62753E94CCE9E7

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SumoSulsi und die Drogen …

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Menschliche Wesen nehmen so viele Drogen welche schlecht für sie sind, welche sie abhängig machen oder ihren Körper nach und nach zerstören. Dabei gibt es doch so viele tolle Drogen wie Endorphine (sei es durch Liebe, Freude, scharfes Essen etc.), Adrenalin oder einfach nur Schokolade. Ok Schokolade ist vielleicht nicht unbedingt das beste Beispiel da auch diese in zu grossen Mengen doofe Nebenwirkungen hat (meinen Bauch an guck).
Da mein Körper total anders aufgebaut ist als der eines Menschen vertrage ich eigentlich absolut keine Drogen wie Alkohol, Nikotin oder stärkeres was sonst so genommen wird. Für mich persönlich gibt’s eigentlich nur die körperinternen Drogen wie Adrenalin und Endorphine welche für mich in Frage kommen. Leider jedoch bekommt man die viel zu selten einfach so produziert, man muss immer irgendwie künstlich nachhelfen. Entweder man isst tonnenweise Schokolade, hat einen Chilliverbrauch einer Grossstadt, fährt Motorrad in der heutigen Zeit oder man ist verliebt. Die ersten 3 Dinge sind ja kein Problem und beim letzten hapert es doch immer, respektive als Ausserirdische Lebensform auf der Erde ein passendes Gegenstück zu finden ist kaum möglich.
Doch wie Toyota schon immer sagt „nichts ist unmöglich“ und per Zufall hat SumoSulsi nun eine massive Überproduktion von Endorphinen. Um dies zu kompensieren hat er mal wieder angefangen am Wohnzimmer weiter zu renovieren (soll ja auch mal fertig werden) und aktuell sieht’s doch schon ganz ordentlich aus. Hier und da noch ein wenig ausbessern, eine Wand noch zum streichen und den Boden neu legen und dann ist es eigentlich schon fertig bis auf die Einrichtung.
Bin doch ganz froh das ganze nun mal in Angriff genommen zu haben, war anstrengend aber auch toll. Und wenn alles fertig ist weiss ich dann wieder nicht wohin mit den ganzen vielen Endorphinen, vielleicht fange ich an Blumen zu züchten.

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Menschen sind dumm …

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Ich merke es ja immer wieder zu genüge dass Menschen eigentlich doch alle ziemlich bescheuert sind. Mir ist auch klar, dass ich die Dummheit der Menschen nicht direkt mit mir vergleichen darf. Dass meine Intelligenz aufgrund meiner Rasse (welche ja grundverschieden ist mit der menschlichen Rasse) natürlich viel höher liegt ist mir schon klar, doch sollte man doch einen winzigen Ansatz eines Denkvermögens erwarten dürfen.

Doch man wird immer wieder vom Gegenteil überzeugt und wundert sich dann wieso die Menschheit da ist wo sie heute ist.

Angefangen hat es ja schon heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit resp. zur Schule. Da ich die Menschen welche den Zug benützen nicht mehr ertragen konnte bin ich wieder auf das Auto umgestiegen. Eine super Erfindung eigentlich, wären da nicht die dummen Menschen wieder welche diese tolle Errungenschaft missbrauchen für Ihre Dummheit. Ich fahre also ganz friedlich durch die Stadt und da fährt mir schon mal einer vor die Fresse obwohl er mich ganz genau gesehen hat. Die Ausrede er sei vielleicht müde gewesen lasse ich da mal gar nicht gelten denn es war ja schon 7:20. Naja egal, weiter gefahren und danach auf die Autobahn und da fing alles erst so richtig an.
Ich weiss nicht ob es am heutigen Datum lag oder generell an der Dummheit der Menschen aber zumindest waren heute alle unterwegs welche dank einer Hirnzelle mehr als gewisse Tiere nicht am Boden rumpicken und scharren. Die sind tatsächlich im dichtesten Verkehr bis auf 4-5 Meter aufgeschlossen, haben gedrängelt, rechts überholt und einander ausgebremst wo es nur möglich war. Danach hat natürlich mal wieder Stau gegeben da die ganzen „Ui neii da 100 Meter vor mir bremst eine da muen i ou mal bremse“-Fahrer natürlich wieder überall auf der Bremse standen – dies löst eine Kettenreaktion aus und schlussendlich Stau wo gar nichts ist. Ich hab mich dann ganz links gehalten weil dies in der Situation (Strassenverlauf) am idealsten ist und doch sind alle 3-4 Spuren gestanden. Es gab dann wirklich so schlaue welche mehr als 1000 Meter vor der nächsten Ausfahrt mit über 80km/h auf dem Pannenstreifen hervorgeschossen kamen, leider war keine Polizei dort. Ich meine ja ok, 100 Meter vor der Ausfahrt kommt’s sicher mal vor dass man auf dem Pannenstreifen vorfährt aber hey, doch nicht über einen Kilometer und dann noch mit diesem Tempo.
Irgendwie hab ich es dann halbwegs in die Schule geschafft, mit 10 Minuten Verspätung zwar aber ich bin gesund angekommen. Der Schultag war dann ganz ok, Beamer resp. Laptop Probleme verhinderten einen sofortigen Start wurden aber relativ schnell behoben. Abends ging es dann wieder los, wir dürfen auf dem Parkplatz der Schule (mit Schrankensystem) parkieren und müssen zum Rausfahren den Informationsknopf drücken, wenn sich wer meldet dann sagen wo wir waren und schon geht die Schranke auf. Etwa 6 Meter vor der Schranke hat es eine Haltelinie und bei der Schranke eine grosse Tafel dass man da hinten zu warten habe bis sich die Schranke wieder schliesst. Um jedoch die Mitarbeiter am Infodesk zu entlasten (und weil es schneller geht) fährst du natürlich auf den Vorder man auf um mit ihm unter der Schranke durch zu fahren (reicht für bis zu 4 Autos). Nun gut, mein Vorder man stand also hinter einem Fahrzeug welches raus wollte, als die Barriere aufging fuhren beide los und ich natürlich hinten nach. Mein Vorder man hatte dann jedoch im letzten Moment angst und ging in die Eisen. Da er ja wieder zurücksetzten musste fuhr auch ich zurück und jetzt kommt’s, irgend so eine alte Schrulle welche zu Fuss auf den Parkplatz kam mischte sich ein. Während der Fahrer vor mir versuchte an den Knopf zu kommen fuchtelte die Dame wie wild auf meiner Beifahrerseite rum. Klopfte so halbwegs an mein Fenster und sagte irgendwie was und fuchtelte weiter. Da ich das Fenster auf dieser Seite nicht von mir aus öffnen kann, hielt ich einen Daumen hoch und signalisierte der Lady mit einem breiten Grinsen dass sie toll sei und alles in Ordnung.
Oh mein Gott, dies brachte sie erst so richtig in Fahrt und sie lief vor meinem Auto durch (schade ging die Barriere bis dahin noch nicht auf) und postierte sich an meinem Fenster. Wieder ging das gefuchtel los, sie zeigte auf die Haltelinie und die Tafel und sagte irgendwas (keine Ahnung was, Fenster war ja zu). Als dann endlich die Schranke hoch ging, fuhr mein Vorder man, ich und der hinter mir in einem Zug durch und die alte hat nur doof hinterher geguckt.

Warum müssen sich dumme Menschen immer überall einmischen? Und wenn es dann doch mal wirklich nötig wäre (Verbrechen oder sonst was) ziehen sie den Schwanz ein und sind ganz ruhig? Warum kann es nicht wieder so wie früher sein? Die Erde, resp. die Menschheit braucht einfach wieder eine natürliche Auslese. Es wären so viele Probleme auf dieser Welt gelöst oder entschärft gäbe es wieder eine natürliche Auslese. Wieso züchten wir nicht wieder Säbelzahntiger oder andere Raubtiere welche früher die Menschen gejagt haben? Wären diese wieder auf dieser Welt und vor dem jagen geschützt würden wieder nur die starken und intelligenten Menschen überleben. Ich müsste mich nicht mehr so aufregen und Ihr hättet nicht sowas doofes wie hier zu lesen.
Doch gäbe es Euch überhaupt noch?

Mfg

SumoSulsi

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Ich habe es getan …

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… und den inneren Schweinehund überwunden!

Tagelang, ja schon fast Wochenlang habe ich mich dagegen gewehrt. Ich habe alles getan um es nicht tun zu müssen und mir sogar eingeredet dies sei dasselbe wie in Play-Off Runden.
Die Tage in denen es kaum mehr auszuhalten war habe ich gekonnt überwunden, diesmal dauerten sie auch nicht lange an und danach wird ja alles wieder besser. Denn wer kennt dies nicht, erst ist alles ok. Danach kommt die Fase wo es kaum auszuhalten ist und man kurz vor dem Durchdrehen ist und 2-3 Tage später ist alles wieder vorbei und man merkt es kaum noch, ja man fängt es sogar an gerne zu haben und spielt damit.
Doch heute ging es irgendwie nicht mehr erst musste die Matte oben daran glauben und wenn man schon mal in Fahrt ist auch gleich die bekannte Matte in der Front (das eigentliche Problem). Die ganze Sache ist eigentlich sehr einfach, in dem Stadium indem ich war eher ein bisschen schmerzhaft aber ein Indianer kennt ja bekanntlich keinen Schmerz und so biss ich die Zähne zusammen und hab es schlussendlich geschafft.
Das Ergebnis ist altbekannt und keiner Rede wert, aber man fühlt sich halt danach anders. Es ist kein komisches oder seltsames Gefühl sondern einfach komisch. Irgendwie fühl man sich danach nackt und verletzlich und doch ist man stolz darauf es geschafft zu haben.

httpv://www.youtube.com/watch?v=YglxtjqaoQk

Mfg

SumoSulsi

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Aderlass …

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… 3 Monate sind um, heute war es wieder so weit und SumoSulsi ging zum Aderlass.
Seit doch nun einigen Jahren lasse ich regelmässig diese Prozedur über mich ergehen, wieso wissen eigentlich nur die Götter. Ich bin alles andere als sozial eingestellt, ich mag generell keine Menschen also wieso sollte ich ihnen meinen Lebenssaft zur Verfügung stellen? Ausserdem denke ich, dass wohl 99,99% der Empfänger massive psychische Probleme damit bekommen werden. Vor allem wenn sie jemals herausfinden würden von wem es war. Vielleicht mache ich es aus unterbewusster Überzeugung, vielleicht einfach weil ich denke dass ich als Organspender (Motorradfahrer) dazu verpflichtet bin oder ganz einfach weil es immer leckeren Kuchen, Schokolade etc. hat. Naja ich denke ja es liegt eher am letzten Punkt der mich immer wieder dazu antreibt.
Doch wie läuft das ganze ab? Aufgrund meiner Herkunft ist dies ja nicht ganz einfach und bedarf einer ausgeklügelten Planung sowie schlussendlich auch der perfekten Durchführung. Als erstes muss ich sicherstellen dass mein künstlicher Blutvorrat, welcher mit diversen Stellen der künstlichen Haut verbunden ist (zB Finger, Lippen und dem linken Armgelenk), noch genug Volumen enthält. Man stelle sich des Gesicht der Damen vor wenn da nur noch Luft aus Vene kommt, die würden ja gleich Ohnmächtig werden vor Schreck. Ist der Vorrat sichergestellt, der obligatorische Fragebogen Wahrheitsgetreu beantwortet geht es dann auch zugleich ins Kantonsspital von Winterthur meine Aderlass stelle. Die Stammbelegschaft ist eigentlich ganz ok dort, ein bisschen freakig vielleicht aber ganz nett und amüsant eigentlich. Als erstes wird der Frageboden kontrolliert, mit meinen Daten abgeglichen und diverse Eintragungen nachgeführt. Dabei wird auch zugleich der Blutdruck wie auch der Puls gemessen. Mir wird dabei immer ein wenig mulmig, denn der Druck des Gerätes kann unter Umständen meine Haut verschieben oder auch die künstlichen Venen beschädigen. Aber auch diesmal ging alles soweit ganz gut, um die Blutmenge zu bestimmen gibt es einen Pieck in einen Finger. Dabei muss ich immer drauf achten dass der korrekte genommen wird (nicht jeder ist verkabelt) aber auch dies klappt eigentlich immer sehr gut. Ist alles soweit in Ordnung wird noch kurz Fieber gemessen und wenn auch die Temperatur im grünen Bereich ist geht’s ab zur Spende (dabei kriegt man meistens eine kleine Toblerone).
Links 3 Aderlassgerätschaften und rechts 3 Aderlassgerätschaften, alles nicht ganz so steril wie dies vielleicht in einem Krankenhaus der Fall ist normalerweise aber doch einiges sauberer als Zuhause. Da nur mein linker Arm verkabelt ist muss ich mich rechts halten sage ich mir und da hat es doch tatsächlich noch einen Stuhl frei. „Schwups“ drauf gesetzt und zugleich in die waagrechte Position gefahren wird es doch gleich viel gemütlicher. Nebenan eine frische Stecherin welche auch gleich was verbockt zu haben scheint denn der arme Neuspender muss von rechts nach links wechseln, Blut wollte wohl nicht fliessen.
Heute dauert es doch ein wenig lange, es will nicht vorwärts gehen und 2 Personen sind noch vor mir. Einige Zeit später komm ich nun doch an die Reihe, die Neustecherin nimmt sich meiner an und geht nochmals kurz den Fragebogen durch. Nachdem sie die Barcodekleber überall montiert hat geht es an die wirkliche Sache und meine Nervosität steigt. Sticht sie richtig und trifft sie auch die künstliche Vene? Sticht sie zu tief kommt sie in meine wirkliche Haut und mein Blut würde mit ungefähr 44 Bar aus dem Stich spritzen und sie wohl innert 2-3 Sekunden zerfressen wie auch das Gebäude welches damit in Berührung kommt. Doch auch dieses Mal geht alles ganz gut, nach 7 Minuten ist der Spuck auch schon wieder zu Ende. Doch dann passiert es, die Stecherin bring den Beutel mit den zugehörigen weiteren Beuteln zum Verarbeitungstisch rüber. Der Schlauch wird mit einem Metallclip verschlossen, der Aderlass Teil wird dabei abgetrennt und fortgeworfen, doch plötzlich spritzt Blut umher und eine riesen Lache ergiesst sich über den Tisch. Die Stecherin sichtlich geschockt irrt erstmals wirr umher, bekommt ihre Fassung aber wieder zurück und besorg sich was zum aufwischen. Doch beim zweiten Berühren des Dings geht es wieder von vorne los, das Blut spritzt irgendwo raus wo es nicht raus spritzen sollte und wieder ist alles voll. Um Hilfe flehend kommt dann eine weitere Stecherin dazu und ich habe es irgendwie ganz lustig. Naja schlussendlich hat es dann doch irgendwie geklappt, alles war wieder dicht und ich hab meinen Verband gekriegt.
Nach all den Strapazen kommt aber immer das tollste, Kuchen essen im Verpflegungsraum daneben. Dazu ein leckeres Glas Apfelsaft und vielleicht noch ein kleines Kägi-fretli zum Abschluss, danach geht es wieder nach draussen und schlussendlich nach Hause.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=m2qGBC2X7Ec

Mfg

SumoSulsi

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