SumoSulsi’s Leben …

Das Leben von SumoSulsi – Hier exklusiv

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SumoSulsi fühlt sich vernachlässigt …

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Diese Geschichte gehört ganz allein dem lieben, süßen, putzigen, kleinen, kuscheligen Daniel ^-^

Liebe Leser, Lieber Daniel,

SumoSulsi (Daniel) hatte vor kurzem Geburtstag und hat gerade eben die These aufgestellt ich würde euch (wen eigentlich? Klamm allgemein? Das FBI? Den Weihnachtsmann?) vernachlässigen. Deshalb bekommt der liebe Daniel hier mal ein kleines (sehr kleines) Geburtstagsgeschenk. Eine kurze Kurzgeschichte ^-^

Vorsicht, Fehler!

(Namensvorschläge werden dankend entgegengenommen.)

Gelangweilt lag Daniel auf dem Boden seines Wohnzimmers. Im Moment war er vollkommen allein, was ihn mehr als störte. Niemand dachte auch nur daran ihn einmal anzurufen, geschweige denn zu besuchen. Natürlich, die Uhr an der Wand zeigte gerade fünf Minuten nach elf und draußen war es schon seit zwei Stunden dunkel, doch Daniel war der Meinung, dass das keine Entschuldigung für ein fernbleiben war. Besonders nicht wenn es draußen immer noch angenehme 22 Grad hatte. Jede Sekunde, er zählte sie anhand des Tickens der Uhr, wurde er gereizter. Schließlich sprang er wütend auf und öffnete die Tür, die zur Veranda hinaus führte. Nachdem er das Wohnzimmerlicht ausgeschaltet hatte ging er nach draußen und lauschte den nächtlichen Geräuschen. Doch bis auf ein paar Grillen und der Autobahn, die etwa einen Kilometer entfernt lag, konnte er nichts hören. Niemand feierte, niemand saß auf seiner Veranda und niemand, so glaubte Daniel zumindest, war überhaupt draußen.
So langweilig war ihm schon lange nicht mehr gewesen. Vielleicht sollte er doch über seinen Schatten springen und einen der anderen anrufen. Wo doch sein Computer mal wieder einmal einen virusbedingten Ausfall erlitten hatte. Nein, das konnte er nicht tun. Sie würden wahrscheinlich glauben, er wäre ein verzweifelter einsamer Mensch, der es nicht schaffte sich zu beschäftigen. „Hah! Da haben sie sich aber geirrt!“, rief er überzeugt und schlug die Tür hinter sich zu als er wieder ins Haus ging. Aber was sollte er dann tun? Möglicherweise ein paar Leute, die er nicht kannte über dem Telefon anrufen und verarschen. Das klang nicht schlecht. Zufrieden über seinen Einfall war Daniel im Begriff das Licht der Wohnzimmerbeleuchtung wieder anzumachen, als die Straßenlaterne hinter ihm ausging.
Verwundert drehte er sich herum und blickte durch die einzelnen Holundersträucher die Straße hinunter. Langsam aber stetig gingen alle Laternen aus, als hätte jemand sie mithilfe eines Lichtschalters ausgeknipst. Obwohl Daniel sich einredete, dass das nur ein dummer harmloser Stromausfall sein konnte, konnte er spüren wie ihm sein Herz bis zum Hals schlug. Für einen Moment wurde ihm schwindelig. Zumindest glaubte er das, denn im Zimmer war es stockdunkel. Das Licht des Videorekorders war ebenfalls erloschen. Als der Schwindelanfall sich gelegt hatte, tastete sich Daniel an der Wand entlang und dachte mit wachsender Angst darüber nach wo eine Taschenlampe sein konnte, falls er jemals eine besessen hatte. Sehr weit kam er jedoch nicht, denn schon nach zwei Metern strich etwas leicht an seinem Bein und Daniel schrie überrascht auf während er nach hinten stolperte. Selbst als er auf dem Teppichboden landete, konnte er noch immer nicht aufhören zu schreien. Was war das?, fragte er sich panisch, während er verzweifelt versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Als das Ding ihn erneut berührte, nun jedoch am Arm, war Daniel augenblicklich auf den Beinen und stolperte aus dem Zimmer heraus. Die Berührung, von einem Ding, das anscheinend eine Haut aus altem, ranzigem Leder hatte, sorgte dafür, dass ihm kalter klebender Schweiß den Rücken hinunterlief. In seinem Zimmer angekommen, schlug Daniel die Tür hinter sich zu und presste seinen Körper gegen das glatte Buchenholz. Nach wenigen Sekunden der Stille, in denen die Nervenzellen in seinem Gehirn nichts Vernünftiges zusammengebracht hatten, traf ihn ein Gedanke mit voller Wucht. Was war, wenn das Ding in seinem Zimmer war? Augenblicklich hatte Daniel das starke Bedürfnis sich zu übergeben.
Das Ding musste dafür verantwortlich sein, dass die Lichter ausgingen, dachte sich Daniel, war jedoch auch weiterhin nicht im Stande einen anderen klaren Gedanken zu fassen. Wenn es nicht hier drinnen war, so war es draußen im Flur und wartete auf ihn. Aber er konnte doch nicht für den Rest der Nacht hier in seinem Zimmer in der Dunkelheit warten. Vorher würde er, und da war er sich vollkommen sicher, vor Angst sterben. Doch dann fiel ihm sein Feuerzeug ein. Es lag irgendwo in einer der Schreibtischschubladen. Unsicher machte er einen Schritt nach vorn und sagte sich, dass das Ding ihn sicher bereits angegriffen hätte, wenn es sich in seinem Zimmer befand.  Jedenfalls konnte er sich das einreden. Denn sonst wäre er wohl keinen Zentimeter weiter gekommen. Zuerst konnte Daniel die oberste Schublade seines Schreibtisches nicht öffnen, denn seine Hände zitterten so stark, dass er wieder und wieder danebengriff.
Nach unzähligen Versuchen stützte er seine linke Hand jedoch mit der rechten und bekam die Schublade langsam auf. Er streckte die Hand aus und suchte panisch in der Schublade. Nichts. Nur eine riesige Sammlung von Socken. Verwirrt blickte Daniel durch die Dunkelheit die Schublade an. Seit wann hatte er Socken in seinem Schreibtisch? Krampfhaft versuchte er langsam ein- und auszuatmen, doch die Angst hatte seinen Körper vollkommen unter Kontrolle. Beschwichtigend schüttelte er den Kopf und zog die zweite Schublade heraus.
Noch bevor er zu suchen beginnen konnte, hatte er das Feuerzeug in der Hand. Erleichtert und überrascht riss er die Augen auf und weinte eine Träne der Freude. Bereits nach dem zweiten Versuch ging das Feuerzeug an. Sein Zimmer lag in einem leichten Dämmerlicht, auch wenn das Licht des Feuerzeugs es nicht schaffte in die Ecken vorzudringen. Unsicher starrte Daniel das Feuerzeug an. Zwar hatte er es bis zum Feuerzeug geschafft, doch was sollte er nun tun?
Die Tür, von der er vergessen hatte sie abzuschließen, öffnete sich langsam, doch Daniel bemerkte es nicht. Er war zu fixiert auf das Feuerzeug in seinen Händen. Das Ding schlich sich im Schutz der Dunkelheit langsam an ihn heran. Erst als es nur noch einen Meter von ihm entfernt war, bemerkte Daniel es. Mit einem weiteren, jetzt jedoch völlig stillen, Aufschrei stürzte er sich ohne nachzudenken an dem Ding vorbei und lief auf den Gang hinaus. Das Ding, das von seiner Reaktion, überrumpelt zu sein schien, drehte sich mühsam in dem kleinen Zimmer um und folgte ihn. Während Daniel in die Richtung der Haustür lief, zumindest glaubte er das, konnte er die Tränen spüren, die ihn inzwischen in Strömen über das Gesicht liefen. Was war das nur? Ein schreckliches Wesen, dessen Haut aus altem faltigem stinkendem Leder war, dass die gleiche Farbe hatte wieder Cowboyhut, denn er als Kind immer getragen hatte. Es musste mindestens zwei Meter lang gewesen sein. Eine abartige Mischung aus einer Katze und einer Eidechse, nur etwa einen Meter größer, als eine handelsübliche Katze. Als Daniel die Haustür im kurzen Schein der Flamme entdeckte, warf er sich gegen sie während er die Klinke nach unten drückte. Doch es war bereits zu spät. Das Ding hatte sich seinen rechten Fuß gepackt und Daniel schlug mit dem Gesicht gegen die Tür. Danach rutschte er langsam, das Gesicht immer noch ans kalte Holz gedrückt, zu Boden.
Sein Gesicht schmerzte als er den Kopf hob und verrückt mit den Füßen strampelte. Das sorgte jedoch nur dafür, dass das Tier seine unglaublich spitzen Zähne in sein Bein stieß. Nur einen Augenblick später spürte Daniel wie ihm erneut schwindelig wurde und er verlor langsam das Bewusstsein. Das letzte, was er noch wahrnahm, war das Licht des Halbmonds, das schwach durch das Fenster in seinem Zimmer schien. Danach verdunkelte sich alles. Wehrlos wurde Daniel von dem Ding schließlich in das Dunkel gezogen, welches außerhalb der Verandatür lag, die sich auf geheimnisvolle Weise wieder geöffnet hatte. Vom Himmel schien der Halbmond noch immer auf die Straßen und Häuser nieder, während dutzende von weiteren Dingern andere Menschen aus ihren Häusern die Straße hinunter zogen.

Ende
Alles Gute zum Geburtstag Daniel und pass auf wenn es das nächste Mal dunkel wird ;).

 

PS: Diese tolle Geschichte wurde mir von der, eigentlich ganz lieben, Sabrina geschrieben und für die tolle Arbeit danke ich Ihr auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich.

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2 Kommentare

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Muhi, zu witzig, wenn man sich wirklich vorstellt wie du schreiend in deinem Schlafzimmer stehst oder weinend gegen die Haustüre rennst :D O_o

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    Was ja nie und nimmer vorkommen kann *hust* 8)

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    OMG wer hat nur diese arschbescheuerte Geschichte geschrieben? Ich bin empört *g* Lg Sabrina

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    Steht doch darunter wer des gewesen is :P

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