SumoSulsi’s Leben …

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SumoSulsi in den Bergen…

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Gestern war es wieder einmal so weit, ich habe Ferien, es ist schönes Wetter und mich hat es mit dem Motorrad in die Berge gezogen.
Geplant waren 4 Pässe und 2 Seen, im Notfall hätte ich auch auf 3 Pässe und die beiden Seen reduzieren können um nicht „Alisa – Folge deinem Herzen“ zu verpassen auf SF1. Um auch der Hitze des Tages zu entkommen wollte ich möglichst frühe losfahren, sprich aufstehen war um 4:15 und die Abfahrt sollte um 5:00 sein.
Mit rund 50 Minuten Verspätung ging es um 5:50 dann auch endlich los.

Meine XRV750 kurz vor dem Start

5:50 in der Früh, bereit zur Abfahrt

Die Fahrt führte mich durch das Turbenthal hinunter nach Rapperswil, über den Seedamm nach Pfäffikon und danach via Schindellegi in Richtung der Berge. Nach der ersten Stunde machte ich auch zugleich die erste kleine Pause um die Aussicht zu geniessen.

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

Aussicht die man einfach nur geniessen kann

 Nach 5 oder 10 Minuten ging es auch schon weiter, immer tiefer in die Berge hinein und nur 30 Minuten später eröffnet sich dieser wundervolle Blick auf ein Bildniss welches nur die Natur so wundervoll und perfekt erschaffen kann.

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

Kann der Mensch etwas schöneres erschaffen?

 Doch ich konnte nicht den ganzen Tag an diesem Ort verbleiben und setzte meine Reise fort. Ich folgte der Gotthardstrasse und kam an Ortschaften wie Silenen, Intschi oder Göschenen vorbei bis ich endlich Andermatt erreichte. Zugleich änderte ich meine Richtung und folgte nun der Furkastrasse welche mich schlussendlich auf die Furkapasshöhe bringen sollte. Vorher machte ich aber zwischen Hospental und Zumdorf die erste grosse Pause, ich hatte Hunger.

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Erste Hungerrast, 20 Minuten Pause

Gestärkt und immernoch wohlauf ging es darauf eigentlich nur noch Bergauf, Kurve reihte sich an Kurve und durch mein frühes losfahren waren auch noch kaum Autos unterwegs. So erreichte ich nach Rekordzeit rund 3 Stunden später auch schon die Furkapasshöhe auf rund 2450 Meter Höhe.  Danach ging es auf der anderen Seite herunter bis nach Gletsch wo ich die Furkastrasse zu Gunsten des Grimselpasses verlassen habe. Einmal rechts abbiegen und es geht wieder hoch, sechs Haarnadelkurven und schon erreicht man den Totensee auf der Grimselpasshöhe. 

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

So wunderschön und doch so ein übler Name - Totensee

Eben habe ich Wikipedia kontaktiert über die Herkunft des Namens, doch noch spannend die Geschichte. Vor rund 800 Jahren wurden Soldaten des Heeres von Herzog Berchthold V von Zähringen in den See getrieben, vor 200 Jahren starben Soldaten von General Suworow und Napoleon und 2006 starben scheinbar alle Fische im See auf mysteriöse Art und Weise, lädt doch zum Baden ein.
Naja die Fahrt ging weiter, wieder aus den Bergen heraus und entlang des Brienzer- und Thunersees bis nach Thun für eine kleine Glacepause (man gönnt sich ja sonst nichts).

 

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

Was gibt es besseres als ein Magnum Almond?

An der andere Seeseite ging es wieder in Richtung der Berge, der nächste Pass wartet bereits auf mich und somit biege ich auf die Sustenstrasse ein. Viele wundervolle Kurven, Ansichten und Überholmanöver später habe ich die Passhöhe überquert und erreiche nach der Talfahrt auch wieder die Gotthardstrasse auf welcher ich heute schon einmal unterwegs war. Auf der Rückfahrt machte ich mir Gedanken, soll ich direkt zurück auf dem Weg auf welchem ich gekommen bin oder doch noch den vierten Pass mitnehmen? Und nach wenigen Kilometern war es dann auch schon entschlossen und ich bog rechts weg auf die Klausenstrasse.
Der Klausenpass ist eine sehr schöne Strecke und vorallem von mir Zuhause aus schnell erreicht, die Strassen sind teilweise sehr eng und unübersichtlich und machen doch richtig viel Spass zu fahren. Aktuell wird sehr viel gebaut, erneuert und verbreitert was teilweise einwenig mühsam ist durch die ganzen Lichtsignale welche aufgestellt werden aber dafür ist nachher die Strasse auch wieder sicherer mit neuem Belag ohne Risse, Schlaglöcher und Abbröckelungen.
Die Schlussetappe über Glarus und schlussendlich teilweise über die Autobahn (mir tat schon so ziemlich alles weh), war ziemlich erdrückend. Die Sonneneinstrahlung wie auch die Temperatur waren um diese Zeit (3-4 Uhr Nachmittags) doch so ziemlich auf dem höchsten Punkt und ich öffnete alle Reissverschlüsse und Öffnungen in meiner Kleidung um nur einwenig den Luftzug spüren zu können welcher durch die Fahrt generiert wurde.
Um 16:10 erreichte ich schlussendlich wohlbehalten meinen Wohnsitz und pflegte meine Blesuren, Eis aufs Handgelenk, Beine und Po ruhigstellen und Hochlagern.

Mfg

SumoSulsi

Videos:

httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=5B62753E94CCE9E7

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